Warum und was?

Auf dem Weg zum Kassenautomat, vom Besuch der „Art Karlsruhe 2018“ kommend, 
fand ich die nachfolgende Karte auf dem Weg dorthin . 
    Ja , warum  ART  Karlsruhe 2018 habe ich noch nicht eingestellt auch keine Schlüssel und Stifte.
Weil es eine gute Gelegenheit ist – sich über das Thema – Internationale Messe – Klassische Moderne und
Gegenwartskunst  – und Emotionen –  einen Überblick zu verschaffen.
Die Exponate, die mir aufgefallen sind, decken sich nur zum Teil mit den ausgewählten Ablichtungen 
in den Katalogen. Das ist ja auch klar, geht es doch um die selektive Wahrnehmung des Individuums.

Oh, das Wort Individuum ist ja – wie ich grade durch Zufall gelesen habe, von Friedrich Nietzsche häufiger gebraucht worden.
Aus der Quelle „Menschliches  – allzu Menschliches“  hier ein paar Spruchkostproben : 
„Die Eitelkeit ist die unwillkürliche Neigung  sich als Individuum zu geben, während man keins ist.“
Das verwundbarste Ding und doch das Unbesiegbarste ist die menschliche Eitelkeit:
Ja, durch die Verwundung wächst seine Kraft und  – kann – zuletzt riesengroß werden.  Es soll ein Buch für freie Geister sein.

Wie kam ich denn überhaupt wieder auf den Gedanken? 
Ach ja , wegen  Ottmar Hörl, der auf der diesjährigen Art Karlsruhe ebenfalls ausgestellt hat.
Aus dem kleinen Begleitheftchen, was am Stand ausgelegt war, habe ich erfahren, dass die Basis seiner Arbeiten die
Maxime  “ Skulptur als Organisationsprinzip“ und die Idee des Seriellen beinhaltet.
Wie heißt es so schön ?  „Mit der Vervielfältigung nimmt er der Kunst das „elitäre“ Element“ ( also kein Eitelkeitsbesitz mehr ) 
Er will nachhaltige kommunikative ( gegen Schweigen und Isolation?)  Anlässe schaffen. 
Seine Kunst wird zum Ereignis und  Erlebnis, das Menschen aus aller Welt inspiriert und verbindet, so äußerte sich
der Kurator Dr. D. Siebert 2014
Nun – ein paar Bilder habe ich ja am Stand,  ohne die Broschüre gelesen zu haben, geschossen…..

                   
 
Schutzengel 2007                                                                                                                              Evolution 2017

Laut Kurator steht geschrieben : Mit seiner subversiven ( zerstörerisch, unterwandern)  Weiterentwicklung des Schutzengels verweist Ottmar Hörl nicht ohne Ironie
auf ein existentielles Thema. Wie gehen wir mit dem Gefühl von weltweit zunehmender Bedrohung  durch, es reicht auch schon das Wort der Alltagsgewalt,
Terrorismus und Anschläge um.
Der Staat versucht …. etwas entgegenzusetzen… in Konsequenz dessen hätten sich auch jetzt Schutzengel angepasst….
Das Werk steht in seiner Symbolik als ambivalente Metapher  …..    
Schutzengel sind schließlich weiß, friedlich, unbewaffnet, ….   ungefähr so ….?


Aber auch andere Skulpturen sind mir natürlich  aus dem Begleitheft ins Auge gesprungen, ob Eule aus 2004,
Fontane  aus 2016, Goethe 2014, Luther 2010,  der Pferdekopf, der mich an das Märchen von den Gebrüdern
Grimm über die Gänsemagd…. erinnert,  schwarz – weiße Pinguine, Raben …  bis hin
zur Seife namens „Unschuld“, mit der Hörl die Demokratisierungsidee des Kunstwerks mit einer Auflage von
der Einwohnerzahl der  Bundesrepublik  auf die Spitze getrieben haben soll……. och na ja …..
für die Weltbevölkerung wars zu wenig…

Zu Ottmar Hörl selber steht geschrieben …. im Heftchen …  geboren 1950 in Bad Nauheim ist Konzeptkünstler 
bekannt durch
radikale, avantgardistische Werkkonzepte , Fotokonzepte und Großprojekte mit seriellen Skulpturen im öffentlichen Raum.
Er wurde 2015 mit dem Innovationspreis der deutschen Gesellschaft für Kreativität an der Goethe Universität in Frankfurt 
ausgezeichnet.  Er ist seit   1999  Professor an der Akademie der Bildenden Künste im Nürnberg, die er als Präsident von
2005 -2017 leitete.  HIer noch der LInk zu der vielseitigen Seite von Herrn Hörl

https://www.ottmar-hoerl.de/

Ich bin ja  mal sehr gespannt auf das empfohlene Buch von Hans Platschek. 

Nachtrag : Es ist da, das Buch. 

Witzig ist alleine schon die handschriftliche Widmung die da besagt:
Das Phänomen der Dummheit ist grenzenlos.  Hm.
Als Vorwort zu  dem Kapitel – Die Nöte eines Missionars – wird  Franz Kafka zitiert.
„Sein Gesicht trug den einfältigen Ausdruck eines Menschen, der nachdenkt und sich nicht bemüht, es zu verbergen“.
Also ist das jemand, der das Gegenteil eines „Pokerfaces“ ist, ein echter unverstellter Mensch.
Da fragt sich doch wer das angenehmere, echte Gegenüber ist. 
Die Idee zu dem Thema hat Platschek wohl aus der Musik abgekupfert.

Aber egal was Herr Platschek dazu geschrieben hat,  über meinen schulischen „Kunsterzieher“

geht aus einem alten Zeitungsartikel    ( Zeichen gmz)  hervor, dass er das “ Reden über moderne Kunst“ möglich gemacht hat. 
Er habe die Farbflecke auf der Leinwand, die kryptischen Linien in der Fläche,   die Punkte und die Kreise – zum Reden gebracht,
der Farbe Bedeutung verliehen und Kontexte geschaffen.  Kontexte, die das Einzelkunstwerk beziehungsreich werden ließ,  damit kommunikativ.
Er hat nichts davon geschrieben, dass es damit auch kommerziell begehrt werden würde.

Dieser Kunsterzieher machte seine Examenslehrprobe  1950.  Er wagte wohl das Experiment einen Vergleich zwischen Fritz Winter (  zu den wichtigsten abstrakten Künstlern der Nachkriegszeit zählend) 

und dem
Bauhaus Kadinsky- Schüler Rudolf Bauer zu ziehen.  
Hier ein interessanter Spiegelartikel – zu BAuer und seinem Werdegang
http://www.spiegel.de/einestages/rudolf-bauer-abstrakter-maler-hatte-streit-mit-guggenheim-a-993292.html


Er, so heißt es in dem Artikel, ermöglichte Einblicke, eröffnete Möglichkeiten des Sehens, die
im Fleck der “ Tachisten“( Spontanität des Schaffensaktes ) mehr als nur unkontrolliert aufgetragene Farbe 
zu erkennen erlaubten. 
Sein Bestreben sei ( nein – ist)  es gewesen, die Hintergründe der Kunst darzulegen und sie auch
in Debatten zu verteidigen.
Ein Motto Paul Klees sei es gewesen, das Kunstwerk als die Darstellung eines Gegenstandes anzusehen, der durch das
Wissen um sein Inneres über seine Äußere Erscheinung hinaus, erweitert würde. Die Schlussfolgerung
lautete, dass ein Kunstwerk auch der Deutung bedürfen dürfe  und nicht nur rein optisch ansprechen müsse, könne , dürfen  …sollte.

Sein Spruch war oft :  was will uns der Künstler damit sagen, nicht als platte Parole, sondern im Hinblick auf die
Möglichkeit, sich einer anderen, einer neuen, vielleicht einer fremden Weltsicht zu öffnen.
Im Abschlusssatz des Artikels heißt es:  Sachliches „konkretes Sehen war und ist gefragt, ein Sehen, das über das Vordergründige
hinausgeht. Ein Schauen, das die Geheimnisse des Bildes formuliert.Ja genau, wie das Wachsbild.

.

Art Karlsruhe 2018- der Platschek Preis

Art Karlsruhe 2018  –  Teil 1

Vorhin wurde zum 11. Mal der Hans-Platschek-Preis durch Herrn Gregor Jansen,
dem Direktor der Kunsthalle Düsseldorf an Michael Kunze verliehen.
Im Bild oben Gregor Jansen im Gespräch mit   Silke Arning  vom SWR 2.
Um ein wenig mehr von Platschek und seinem Preis zu verstehen ist es
interessant, zunächst seinen Lebenslauf in Kurzform aus Wikipedia nachzuvollziehen : 
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Platschek    und vielleicht auch – wie empfohlen – das Buch
“ Über die Dummheit in der Malerei“  zu lesen.
( Nachtrag- das kann man nicht so einfach lesen. Es ist kein Lesebuch. Es ist eine verbale Anhäufung von Insiderwissen,
dass jeden „Laien“  erstmal im Regen stehen lässt. Da müsste man sich regelrecht durchkämpfen, bewaffnet mit einem
Brockhaus oder Internet-Zugang zu Wikipedia.  Dann muss man noch die  Geduld und Muße mitbringen, zu versuchen zu verstehen.
Das gebraucht gekaufte Buch  enthielt eine Widmung – die da sagte –  der Beschenkte möge erkennen, dass die Dummheit „grenzenlos“ sei.
Vielleicht schaffe ich es, mir aus dem Buch noch einige Dinge verständlich zu machen.  Ob ich damit übereinstimme, weiß ich noch nicht.
Nein, ich meinte nicht die grenzenlose Dummheit.   Denn was ist per Definition Dummheit – kommt eben auf die Sicht des Betrachters an.
 

Auch interessant ist der Werdegang lt. Wikipedia von  Gregor Jansen.
Der  studierte Kunstgeschichte, Baugeschichte und Philosophie an der  RWTH Aachen und
promovierte über den Maler Eugen Schönebeck.
Er arbeitet seit 1991 als Ausstellungsmanager, Kurator, Dozent, Kunstkritiker und Publizist. Als Dozent lehrte er bis 2005 an der FH Aachen und
der Kunstakademie Maastricht (ABKM) Medientheorie, Kultur- und Bildwissenschaft. Von Anfang 2005 bis Ende 2009 war Jansen Leiter des
Museum für neue Kunst in Karlsruhe. Von 2006 bis 2007 erhielt er einen Lehrauftrag im Bereich Museologie/Ausstellungspraxis an der
HfG Karlsruhe und von 2011 bis 2013 war er Gastprofessor an der Kunstakademie Münster.
Sehr beeindruckend  ist dabei auch die Liste von kuratierten Ausstellungen von 1991 – 2017.
Im Jahr 2013 kuratierte er auch Michael Kunze.

In Wikipedia ist auch einiges zu und über Michael Kunze zu lesen. 

Um aber auch nur im Ansatz zu verstehen, welche Theorien dort vorgestellt wurden, muss man schon ganz tief
in der Kunstmaterie und dem geschichtlichen Hintergrund drinstecken.  Mit einfachen Worten, ich habe es noch nicht verstanden..:-) 
arbeite aber dran…es wird ja  nicht grob gesprochen Himmel und Hölle gemeint gewesen sein,  
zwischen zuviel political correctness und berechtigtem Protest..   so ähnlich wie letztes Jahr auf der Art 2017 – 

Aber wer mehr lesen will – bitte schön, hier ist der Link zu Wikipedia :

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kunze_(Maler)

Bild oben kurz nach der Preisverleihung

Die Arbeiten von Michael Kunze  sind in Halle 1 ausgestellt.

Hier habe ich noch ein paar Aufnahmen davon :

     

    

       

    das hier hat nichts mit der Platschekschen Dummheit in der
Malerei zu tun – es ist überlegt und  strategisch.   

         

     

Ein wenig düster wirken die  Gemälde ja schon , insbesondere auch wenn man mal
ins Detail geht und entdeckt, dass das Bild  optisch quasi  „Einschusslöcher“ aufweist,


das Phänomen findet sich auch in anderen Bildern des Künstlers.
Wie war der Spruch letztes Jahr von der Art Karlsruhe :
Zur Erinnerung an den Beitrag vom 21.02.17  – nach der Art Karlsruhe.

und dazu diese  Bilder 

    

      

     


oben im Bildschirm…. Filmaufnahmen  eines traumatisierten
kleinen Kindes…..
 
Letztendlich scheint damit auch das von Kunze Gesagte  kurz und prägnant zuzutreffen :
 
„Es ist definitiv das Ende der Epoche der  Nachkriegszeit“.

( von mir: wahrscheinlich wird  kein Retrostuhl, Dose oder Bild etc.
diese Zeit zurückbringen, auch wenn der Wunsch , weiterhin in Frieden zu leben eine berechtigte Hoffnung  bleibt, oder?  ) 

HIer kommt noch der Link zur Seite von  Michael Kunze  : http://www.michael-kunze-studio.com/works.html

Aus der Zeitschrift – „Monopol“, dem Magazin für Kunst und Leben, ist  ein Bericht über Michael Kunze enthalten.
Hier ein Beispiel seiner künstlerischen Tätigkeit anhand des Bildes  „Nachmittag“ das beschrieben wird mit 
2016 – 2018 fortlaufend – oder – das entschleunigte Bild.
Diese Wortwahl hat mir persönlich sehr gut gefallen. Text zur
Reportage des Artikels in Monopol ist von Anne Kohlick

   


Laut Sonder – Zeitschrift Monopol  zur Art Karlsruhe – Spezial – heißt es zu Kunze, dass er die Geschichte
der Kunst in seinen Bildern mitschwingen lassen will und dem Betrachter detailreiche Rätsel aufgeben will.
Zitat  aus der Zeitung : „Wer ihre Unlösbarkeit erkennt, hat das Wichtigste verstanden.“
Aha, das heißt,  wenn ich’s nicht verstehe habe ich es verstanden…. 🙂  und sage daher besser nichts mehr dazu….
obwohl – was macht Kunst aus  – etwas spricht mich an oder nicht, ich erkenne etwas für mich, oder nicht.
Müssen wir nicht alle lernen, dass  es in allen Bereichen immer Sender und Empfänger gibt, ob in Wort, Schrift, Bild  oder Musik.
Insofern muss nicht unbedingt das Unsendungsbewusseins  beim Empfänger ankommen. 

Glückwunsch Deniz

lautet die Karikatur von Plassmann zur Freilassung von Deniz Yücel aus türkischer Haft nach einem Jahr.
Wie treffend diese Karikatur ist wird vorstellbar,  wenn erinnerlich , wieviele ehemalige  Staatsbedienstete ob Juristen, Polizisten  ja und
natürlich Journalisten einfach so weggesperrt wurden.  Manche konnten ja noch fliehen…

Beitrag aus der Zeit.de

“ Yücel hatte gut ein Jahr ohne Anklage in der  Türkei in Untersuchungshaft gesessen. Am Freitag ordnete ein Gericht dann überraschend
seine Freilassung an, ohne eineAusgangssperre zu verhängen. Bereits wenige Stunden später verließ er mit seiner Frau
per Flugzeug die Türkei und landete am späten Abend in Berlin.
Das Verfahren gegen Yücel geht aber weiter:  Die türkische Staatsanwaltschaft fordert für ihn 18 Jahre Haft wegen Volksverhetzung und Terrorpropaganda.
Yücel und die Bundesregierung weisen diese Vorwürfe zurück.
 
Weiter geht es im Text  der Zeit :  “ Am selben Tag von Yücels Freilassung hatte ein Gericht drei renommierte türkische Journalisten
zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie den Putschversuch 2016 unterstützt haben sollen.

Nicht zu fassen, was sich dieser Mensch in der Türkei, der auf sein selbst geschaffenes  Sultanat zusteuert, seit dem angeblichen Putschversuch alles erlaubt. 


Hier ein Beitrag aus Kleinezeitung.at zum Thema  
Papstbesuch –

„Papst Franziskus hat dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Medaille
mit einem Friedensengel geschenkt. „Das ist ein Friedensengel, der den Dämon des Krieges besiegt.
Er ist Symbol einer Welt, die auf Frieden und Gerechtigkeit basiert“,
erklärte Franziskus dazu, wie beobachtende Journalisten laut Kathpress nach der privaten Begegnung am
Montagvormittag berichteten.

Das Vier-Augen-Gespräch dauerte mit etwa 50 Minuten gut eine halbe Stunde länger als üblich.
Erdogan war kurz vor 9.30 Uhr im Vatikan angekommen.
Der Konvoi bestand aus etwa 30 Autos und Minivans sowie einer großen türkischen Motorradeskorte.

Über Inhalte wurde zunächst nichts bekannt. Erdogan hatte zuvor erklärt, dass er die Jerusalem-Frage, die Terrorismusbekämpfung und
die Syrien-Frage besprechen wolle.  ( Ganz schön intensive Themen für so ne kurze Zeit finde ich)   
Der Heilige Stuhl sieht die türkische Militäraktion gegen kurdische
Einheiten im syrischen Afrin mit Sorge; der Papstbotschafter in Syrien, Kardinal Mario Zenari,
forderte immer wieder auch im Blick auf Ankara ein Ende der Gewalt
.

„Der Staatsbesuch in Rom und im Vatikan wurde von Protesten begleitet.
In einer Kirche in Turin hatten Aktivisten am Sonntag die türkische Operation „Olivenzweig“ („Zeytin Dali“)
im Nordwesten Syriens gegen syrische Kurden kritisiert.
Erdogan missbrauche den Olivenzweig, das christliche Symbol für den Frieden,
um eine Kriegsaktion zu verdecken, sagten die Demonstranten.

Menschenrechtler und Journalisten demonstrierten zudem gegen die massiv eingeschränkte Presse- und Meinungsfreiheit
in der Türkei und die Inhaftierung von etwa 150 bis 170 Journalisten.

Hier aus youtube eine Diskussionsrunde zum Thema Türkei /Kurden / Syrien  

https://www.youtube.com/watch?v=kBMt_JFeivE

Gro – Kodil hat zugeschnappt

Jetzt ist nur die Frage  – wie groß ist der Brocken der Verantwortung für die SPD !

Auch wenn  Frau Merkel  ihm Moment doch ein wenig angeschlagen wirkt nach dem
Verhandlungsmarathon, das Bild heute in der BNN spricht Bände – na na ob das man alles so richtig war..
Ich hoffe sie erholt sich wieder, denn sie wirkt ein wenig – ausgemerkelt. 
Wer kann ihr das  aber verdenken.  Ich finde Häme und Spott hat sie nicht verdient und ist nicht angebracht. 

  Auch die Karikatur von

  Plaßmann zeigt ja, dass
alle schwer dran zu arbeiten hatten.

Jetzt ist es eine Frage des Könnens und Fachkenntnis in den wichtigen Ministerien Verantwortung zu zeigen.
So sieht die neue Minister-Riege aus … Altbewährtes … Frau von der Leyen… Peter Altmaier als unviverseller Joker überall einsetzbar,
aber jetzt als Wirtschaftsminister sicherlich  auch an der richtigen Stelle ..
Herr Seehofer als  Minister für Bau- Innen und Heimat….
und auf internationalem Parkett – wird künftig Herr Schulz  – Außenminister? 
Viel Erfolg – er hat Erfahrung auf internationalem Parkett, auch das ist nicht unbedingt eine leichte Aufgabe.
   ich  hoffe mal, dass die Namen Scholz  und Schulz    
NICHT     durcheinander geschmissen werden.. nö – aktuell lese ich grade , Herr Schulz verzichtet auf den Posten als Außenminister. Respekt!

Nachtrag : 10.03.2018  – das neue  Bundes- Kabinett steht fest.

Der Finanzminister hat viel zu sagen und hat die Fäden in vielen Dingen in der Hand, ist allerdings auch darauf angewiesen,
dass die Steuergelder fließen.
Wird also künftig Minister Scholz darauf achten, dass beim Bau -MInister Seehofer nicht zu viele Schwarzarbeiter beschäftigt werden…
und die Tarifverträge eingehalten werden…. oder so …. !

Frau Nahles wird Vorsitzende der SPD – nach der Rettungs – Kampfrede  – verdient !
Tja und die Energie die der Juso – Hoffnungsträger – jetzt immer noch zur Verhinderung der Gro Ko an den Tag legt, sollten die Jungen
lieber nutzen um mitzugestalten.
Das Gleiche gilt auch für Grüne und FDP , wobei letztere ja nicht ganz unschuldig an der jetzigen Situation ist……
Kürzlich habe ich mich wieder etwas gewundert, mit was für Themen die Bundestagsverwaltung regelrecht zugeschmissen wird.
Nichts gegen parlamentarische Anfragen, aber
die kürzlich – na – die war mir den doch zu viel …..:
 

05. FDP erkundigt sich nach Flugausfällen

Berlin: (hib/HAU) Wetterbedingte Flugausfälle an den 16 internationalen deutschen Verkehrsflughäfen thematisiert die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/496). Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wie viele Starts und Landungen in den Jahren 2016 und 2017 jeweils wetterbedingt, „prozentual gemessen an der Anzahl der planmäßigen Flüge“, ausgefallen sind. Ein besonderes Augenmerk legen die Parlamentarier in der Vorlage auf die Situation am Flughafen Saarbrücken. Die Bundesregierung wird gebeten, über die Zahl der dort witterungsbedingt ausgefallenen Starts und Landungen in den Jahren 2016 und 2017 Auskunft zu erteilen. Außerdem will die FDP-Fraktion wissen, welche Maßnahmen die Bundesregierung für geeignet hält, wetterbedingte Flugausfälle am Saarbrücker Flughafen zu verhindern.  
Da habe ich mich tatsächlich gefragt, ob die das ernst meinen? Eine Leitung zu Petrus vielleicht – oder einen australischen Regen und  Schneemacher ….bzw. Verhinderer ?  Oder Elektroheizung gegen Glatteis …? Kleiner Scherz…!Energie

 

Den kompletten Koalitions – Vertrag  habe ich mir  noch nicht durchgelesen – das dauert auch etwas – aber  – 
rein intuitiv – könnte klappen mit Seehofer als – Heimatminister – fisching ät se reiht end ..:-)  to prewent bad oser sings..auf sprechenglisch…:-)

Nachtrag: Wie hiess es nach Computerauswertung? SPD Ziele überwiegen im Koalitionsvertrag? Daumen hoch. 


 und  Kevin Kühnert  – er soll laut Badischer Zeitung von heute  – siehe oben  – Extrakt  am 24.02. hier in Karlsruhe gegen die Groko sprechen.
Aber vielleicht wäre der Ansehensverlust der SPD ja in der Opposition auch nicht viel besser …

Die alten Themen der SPD   werden  heutzutage vielleicht mehr von den  rechten Linken besetzt….. ?
Nicht , dass irgendwann die linken Rechten  noch die  rechten Linken überholen … wär das dann Abseits?
  
Und hier ist noch ein alter Song – aus Wahlkampfzeiten Schröder / Merkel  ist doch nett anzuhören  aus Youtube – von 




Nachtrag  – 21.02.2018 – 22:37 Uhr
Kommentar : Geht doch !! 🙂

Kunsterben Gurlitt Ausstellung Bern

Passend zum gestrigen Thema des Bundestages   – siehe obiges Bild 
und zum Original-Beitrag unten..

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw04-vorbericht-gedenkstunde/536254 

passt ja auch der Beitrag des Berner Kunstmuseum über “ Entartete Kunst“ und die aktuelle Ausstellung
des Erbes von Cornelius Gurlitt. 

 
Bild des Museum aus der Internet – Seite der  „Bernerzeitung.ch“ mit der beleuchteten Inschrift

 «VEDO DOVE DEVO» – «Ich sehe, wo ich sehen muss» und dem Hinweis zu
einem zur  Kurzformel gebrachten Programmes von Nakis Panayotidis, der in Objekten, Fotoinstallationen und Bildern die
Uneindeutigkeit und das Bedeutungspotenzial der menschlichen Wahrnehmung sinnlich reflektiert. 

( Hören und sehen und sonstige Sinneseindrücke, die wir unbewusst wahrnehmen wollen, sag ich mal – aj  – denk groß, 
 aus der Internet-Seite des Tagesanzeiger.ch – oder   ich liebe ihn, auch wenn er verheiratet ist ?
 

Der Text hier ist eine Art Zusammenfassung der im Museum zu lesenden Tafeln und Texte.

Der Begriff „entartete Kunst“ hat seinen Ursprung in der von 1937-1941 vom NS – Regime inszenierten
Wanderaustellung von München über weitere 13 Städte, die von ca. 2 Millionen Menschen besucht wurde.
Auch vorher gab es  schon verunglimpfende Ausstellungen, die dazu dienen sollten, moderne Künstler mit herabsetzenden Kommentaren
wie „krankhaft, undeutsch, verwirrend und unmoralisch zu diffamieren. 
Teilweise wurden die Werke auch als von Geisteskranken verspottet.

Die Zahl der ausgestellten Künstler ist groß und  um hier  nicht nur die Bekanntesten zu nennen  –
sind sie alle aufgezählt mit einem jeweiligen Beispielbild und die dazugehörige Herkunft  ( Provenienz )

Franz Marc
    

Otto Dix
     

Paul Klee

       
Weitere Informaitonen zu Paul Klee insbesondere sein Bezug zu Bern

Max Beckmann
     

Oskar Schlemmer
   
Karl Schmidt Rottluff
    

Ernst Ludwig Kirchner
  
Wassily Kandinsky

       

Willi Baumeister
  

El Lissitzky

   

Erich Heckel,
      

Max Hermann Pechstein,
            
Otto Müller  
      

Karl Hofer
     
August Mack
        

Oskar Kokoschka
    

Christian Rohlfs


Emil Nolde
 
     
Lovis Corinth


Zu Lovis Corinth ist  – überliefert – siehe Ausstellung Extraklasse 2017,  dass er mit einer jungen Dame durch die
Landschaft wanderte.
Als sie an einem besonders hübschen Aussichtsplatz angekommen waren, soll die Begleiterin schwärmerisch 
ausgerufen haben : “ Ach sehen sie doch Meister, was für ein Blick!“
Und diese Valeurs! Fast wie ein echter Corinth!“ 
Der Maler soll erwidert haben : “ Na ja,  mit der Zeit kommt die Natur ooch uff den Trick.. Trichter ….      (    🙂    ) 
Frage :  Ob die Begleiterin wohl schwärmerisch gesagt hat : ja Meister ?  ( Hinweis von Dr. Robert  Kaltenbrunner zur Ausstellung
Schloss Herrenchiemsee extraklasse 2017 – farbe trifft form .
   
Heinrich Campendonk
      
Käthe Kollwitz
     

und

Edvard Munch
     

Falls ich jemanden vergessen habe, ist das sicherlich keine Absicht.
Viele Werke, aber nicht ausschließlich, stammen aus deutschen Museen , in denen sie während der
Nazi – Zeit beschlagnahmt wurden.  Darunter fielen Expressionismus und Abstraktion  aber auch Anti- Kriegsbilder
sowie Werke von Sozialisten, Kommunisten und jüdischen Künstlern.
Bilder der damaligen Zeit wurden, weil sie neu und andersartig , eigenwillig waren mit dem „Bolschwismus“ gleichgesetzt. 

Extrakt aus Wikipedia :  In der Folge der Russischen Revolutionen von 1905 und 1922 das Bild vom „Bolschewismus“ vornehmlich von erklärten „Antibolschewisten“ geprägt und als Kampfbegriff gegen sämtliche kommunistischen Parteien in Europa verwendet.  Bolschwismus_Wikipedia

Das Berner Kunstmuseum wurde zur Sammelstelle von 77 Gemälden und Zeichnungen, die von den Aliierten als Raubkunst eingestuft worden waren.
Gerichtsentscheide verfügten die Rückgabe an die ursprünglichen Eigentümer.
In der Ausstellung wird die Frage  : „Die Gurlitts, warum Bern“  die Antwort gegeben , dass es keine eindeutige Antwort drauf gibt.
Cornelius Gurlitt hatte zwar geschäftliche Kontakte zu  Galerien und Auktionshäusern und  Onkel Willibald Gurlitt war von
1946-48 in Bern Musikwissenschaftler der dort auch unterrichtete.  Weitere engere Kontakte sind nicht bekannt. 

Jedenfalls die Restauration der Bilder und die Komplettierung des Lebensweges der Bilder ist eine wahrlich große Aufgabe.
HIer sind die  verschiedenen Werkzeuge und Recherchequellen zu sehen,   sowie Bücher, um sich noch mehr über die Details 
kundig zu machen.

   das Studierzimmer mit vielen Buchangeboten
  


Insgesamt eine sehenswerte Ausstellung und die Stadt Bern ist jederzeit für einen
Wochenendausflug geeignet. Besonders interessant sind die vielen Kellergeschäfte und
Veranstaltungsorte in der  Altstadt. In den tiefen Kellergewölben wird so Einiges geboten.
Witzig auch, wenn die Kellerstufen wieder hochgestiegen werden muss und das „von dannen Stapfen“ Ähnlichkeit hat 
mit Johnny – alias Patrick S. .   Ja, der „junge“  Admin  … wird es wohl nie lernen, was ? 
Wir sind nun mal abwechselnd sarkastisch ( lustig) oder wieder melancholisch.

Hier zeige ich Bilder eines Berner Künstlers, der die Eindrücke der Stadt auf Seide festgehalten hat.
Der Name des Künstlers ist Bruno Baumann  und die Galerie liegt im alten Ortskern von Bern.


 
und in Bern gab es noch so viel mehr zu sehen und zu  erleben.
Bei der Gelegenheit hätte ich eigentlich einen Freund dort informieren können,dass ich zu Besuch bin.
Vielleicht dann das nächste Mal.

Wie steht’s um die Sammlung Gurlitt

Vor einigen Jahren kam es  per Zufall zur Entdeckung einer  riesigen Kunstsammlung, die sich in den Händen des
bereits verstorbenen Cornelius Gurlitt befand, die er selber von seinem Vater, Hildebrand Gurlitt, geerbt hatte
und zu einem Teil  aus Nazi – Raubkunst bestehen soll/ besteht.

Ohne auf die näheren Umstände zu der Entdeckung, Bearbeitung und Verhalten in der – österreichsich ausgedrückt – causa Gurlitt – 
einzugehen, da ist ja bereits genug darüber geschrieben worden, bin ich durch Zufall darauf gestoßen, dass es ja in Bonn eine
Ausstellung der Kunstwerke gibt.

„Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen. Bundeskunsthalle Bonn, 3. November 2017 bis 11. März 2018″

Hier ein Ausschnitt zu dem Artikel im Spiegel – online  Fragestellung durch Cornelia Padtberg und Interviewpartner Kurator  Rein Wolfs

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gurlitt-ausstellung-in-bonn-raubkunst-fuer-hitler-a-1175629.html

Herr Wolfs führte aus  ( alles aus dem Interview -)
– es seien Bilder mit heikler Herkunft.  Einige davon stünden in Verdacht, Raubkunst zu sein.
Bei (mindestens ) zwei Bildern stehe das bereits fest. Zum einen – die Zeichnung von Adolph von Menzel, die an die Nachfahren
zurückgegeben wurde, hier aus Wikipedia Bilder von Menzel  und Daten zu ihm, weil nicht jeder kennt ja im Detail 
alle Künstler beim Namen  :



Ausschnitt aus Bundesregierung.de vom Februar 

sowie das Frauenportrait von Thomas Couture – so Wolfs.

In Bern sind Werke der „entarteten Kunst“ zu sehen, die, nach ihrem Verbringen in die Schweiz, teilweise direkt
in der dortigen Sammlung bleiben können.
Aus dem Wochenblatt.de – vom  20.02. 17 –
Das Oberlandesgericht München hatte Dezember 2016 abschließend entschieden, dass das Erbe dem Kunstmuseum Bern –  
Stiftung Kunstmuseum,  als testamentarische Erbin Cornelius Gurlitts, zusteht.

Alle Bilder stammen aus der privaten Sammlung der
Familie Gurlitt, die größtenteils während der NS -Zeit zusammengetragen wurde.
Das Frauenportrait von Thomas Couture wurde vor kurzem erst als Raubkunst deklariert.
Bei den Verdachtsfällen wird zu jedem Werk eine Herkunftsangabe mitsamt aller Lücken,
also auch den entscheidenden Momenten in ihrer Geschichte, dargestellt. Wolfs erhofft sich von der
Ausstellung auch weitere Hinweise zur Herkunft.

Es sollen auch Leihgaben dabei sein, die das System Gurlitt und des NS -Kunstraubs klarer umreißen.
Es geht dabei auch um NS Kulturpolitik inklusive der Darstellung des  „Sonderauftrag Linz“ einer Organisation
die Hitler direkt unterstellt gewesen sein soll. Für ein „Führermuseum“ sollten an der Donau Kunstwerke
zusammengetragen werden.  Hildebrand Gurlitt soll wohl der Hauptkunsthändler des „Sonderauftrags“ gewesen sein. 

Auf Frage zu weiteren Details führte Herr Wolfs aus, dass die Kunst gewaltsam geraubt wurde, 
Preise verfielen,  weil nur bis zu einem Wert von 1000 Mark verkauft werden durfte. Viele die aber das NS – Regime verlassen wollten,
waren aber auf den Verkauf der Bilder angewiesen.  Erkenntnisse dazu gibt es anscheinend aus den  Geschäftsbüchern Gurlitts. 
Hinter jedem Bild steht ein menschliches Schicksal. Genau das macht die Ausstellung deutlich, die versucht,
sowohl kunsthistorisch als auch historisch darzustellen, wie das  Ablief im Kontext von Moral und Ethik.  

Die Ausstellung zeigt auch die Entwicklung des Kunsthändlers Gurlitt, als Museumsdirektor in Zwickau und
als Leiter des Kunstvereins Hamburg.
Er ist ein Verfechter der Moderne und in Opposition zu den Nationalsozialisten gewesen, so Wolfs.
Er wollte die NS- Flagge nicht hissen, wude gekündigt, machte dann lukrative Geschäfte mit der Kunst und
verstrickte sich im NS – System. Verstrickungen ….
Die Sammlung wurde von den Aliierten zunächst beschlagnahmt, dann aber wieder zurückgegeben, Gurlitt wurde rehabilitiert,
( Einsatz für die Avantgarde als Systemgegner in den Zwanzigerjahren und zu einem Viertel jüdische Herkunft)
er war ab 1948 Direktor des Düsseldorfer Kunstvereins.

Auf Frage, warum Hitler unbedingt ein Museum wollte  – wird deutlich – es war sein Ego –  als abgelehnter Künstler der Wiener Kunstschule
und im direkten Vergleich mit den italienischen Museen, die ihm von Mussolini gezeigt wurden, wollte Hitler auch etwas
vorzuzeigen haben.  
Rund hundert Fotoalben mit den besten Kunstwerken des Kontinents ließ sich Hitler anfertigen, weil er die besten Stücke für
„sein Museum“ persönlich auswählen wollte.
Zwei der Alben sind wohl in den USA aufgetaucht.  Die Alben sind auch in Bonn zu sehen.

Die Herkunftsforschung ist nicht abgeschlossen, viele Akten, so Wolfs,  sind nicht mehr vorhanden,
einige sind bewusst weggeschafft worden.
Es gibt viele Geschäftsbücher von Hildebrand Gurlitt, aber sie sind lückenhaft und enthalten möglicherweise
auch Fälschungen. 

Es gibt dort also noch sehr viel zu tun, habe ich mir gedacht. Aber das kommt davon, wenn man nur wenige Artikel gelesen hat und 
das so locker dann schreibt.

Zur Vervollständigung ist hier noch auf einen Artikel verwiesen, der bereits 2015  in Österreich erschien 

Keinezeitung.at

und ein weiterer Artikel aus der Zeit.de  der den ganzen Ablauf um die „Causa Gurlitt“ nicht ganz so -schön –  sieht.
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die „Taskforce“ noch aktiv ist -entsteht doch der Eindruck, dass durch die Ausstellung weiter
recherchiert werden soll.  Das scheint aber gar nicht zu stimmen, wenn man den Artikel der  Zeit vom November 2017 liest und die Vorstellung
des Buches.

http://www.zeit.de/2017/45/cornelius-gurlitt-raubkunst-maurice-philip-remy/seite-2

Das sind dennoch  sicherlich ganz interessante Ausstellungen die besucht werden wollen und das Jahr hat ja grade erst angefangen. 

Und zu diesem Bericht,finde ich, passt tatsächlich auch dieses Musikvideo von Conelius Gurlitt

V e r l u s t  – traurig und schwermütig 




 

 

 

 

Grokos II

obiges Bild stammt als Schlagzeile aus dem Internet – Eingangseite von GMX oder so…

Jetzt haben sie also erfolgreich  sondiert trotz Querelen  von  SPD und CDU/ CSU.
                           

Das Wichtigste dabei ist aber ….. selber davon überzeugt zu sein!!

Es sind Eckpunkte abgesteckt worden. 
Es wurden Fragen laut, was denn nun die Verhandlungen im Detail noch alles kosten würden. 
Ja , was hätte man denn an Kosten gespart, wenn die FDP nicht vor der Verantwortung
und der Chance auf eine Regierungsbeteiligung gekniffen hätte ?
Was kosten denn Neuwahlen ? Sähe das Ergebnis anders aus als in dieser Karikatur von vor 4 Monaten ?

  aus einer Karikaturseite von Plaßmann
Wie war der Spruch noch von Herrn Lindner ?
„Besser nicht regieren, als falsch?
Ist das etwa wie .. wer nicht arbeitet,  macht keine Fehler?
Vor vier Monaten war das so dem einen oder anderen schon klar : 
aus dbate – wir lieben es rau..

Ich habe noch eine Karikaturzeichnung von Herrn Plassmann aus der BNN vor Augen,
von wann, weiß ich nicht mehr genau,  aber die Zeichnung betraf die freie Wirtschaft, bei der
in einer Managerrunde  gefragt wurde, wer den nächsten Chefposten übernehmen will –

alle ducken sich weg oder schauen pfeifend in eine andere Richtung, schade ich habs nicht ausgeschnitten.
Wie kommt es denn nur, dass keiner mehr so richtig will – Angst ? 
Liegt es  daran, dass,  egal wer heute etwas wie macht, irgendjemand es immer “ scheiße“ findet, dass
mit Kritik und Provokationen nicht  gespart , alles zerredet wird?
Ergebnisse werden nicht mehr anerkannt, weil jeder es ja besser weiß oder nur glaubt es besser zu wissen ?

Auch die Kommentierung aus der – war es CSU? – zum “ Zwergenaufstand“ in der SPD
zum Sondierungsergebnis ist wohl auch als  Provokation gemeint.  Herabsetzung des politischen Gegners…..

Vor kurzem habe ich einen Vortrag gehört. Es ging um die Akzeptanz von Dingen oder Situationen.
Wesentliche Kernsätze waren :     
Wo Struktur aufgelöst wird, wird alles diskutiert und die Empfehlung lautete , auch mal etwas
annehmen können, wie es ist. (klar –  fällt schwer )  
Emphatie –  als Kooperationsfähigkeit – als sozial gesetztes Bindeglied in der Gesellschaft
was heißt, mit anderen die Probleme angehen und lösen – mit Respekt , Anstand und Achtsamkeit.
Davon ( von Problemen ) gibt es ja schließlich in diesen Zeiten mehr als genug.
Das ist selbst in Davos – zum  Wirtschaftsgipfel – schon angekommen – BNN von heute.
Großartige Möglichkeiten – gegen besorgniserregende Gefahren….!

Daher – Demokratie aus dem Verständnis der Antike – einmischen.

  Bild aus dem Schloss Karlsruhe

 




na denn , weiter  – aber unter Berücksichtigung der Heranziehung von Nachfolger (‚Inne – n) …

 

Caveman

Nach einer anstrengenden Woche ( sicherlich nicht nur für mich) steht heute abend – Caveman – auf dem Programm
Wo ? In Karlsruhe im Tollhaus, nicht Troll-Haus 🙂 .

Wenn ich die Karte nicht schon vor Längerem erstanden hätte, wäre ich heute wohl eher
zu  Clapton‘ s Lebenswerk „Cream of Clapton“  gegangen, das in Niederbühl im Schnick Schnack
– dort  von Gerald und  David Sänger, Barny Hoffmann , Matthias Schulz und Claus Müller zum Besten gegeben wird.
Das habe ich in der Zeitung  gelesen. 
Nun gut, also steht  nun CAVEMAN an , das soll auch gut  ankommen.
Worum geht es da : 
Hier die Ankündigung direkt von der Seite des Tollhaus rauskopiert :

   fällt ja nicht ganz schwer zu wissen, was er sagen wird.

Die Theater-Offenbarung für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen.
 (
Aha)

„Warum betrachten wir nicht Frauen und Männer einfach als zwei völlig unterschiedliche Kulturen? 
Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft? 
Man sieht das doch im täglichen Leben! 
Männer und Frauen verhalten sich komplett anders. Männer sind Jäger. Frauen sind Sammlerinnen. 
Logik heißt für Männer: Direkter Weg, direktes Ziel! Problem? Zack! Problemlösung! 
Logik heißt für Frauen: Flexibel sein, Umwege denken können. Sich nicht behindern lassen.“
 CAVEMAN, geschrieben und gespielt von Rob Becker, wurde in den USA von Hunderttausenden von Zuschauern bejubelt, 
es ist nach wie vor das erfolgreichste Solo-Programm des Broadways in Manhattan. Acht Millionen Menschen haben inzwischen die Inszenierung der Kult-Comedy gesehen und das in 42 Ländern. Martin Luding war in Deutschland nicht nur einer der ersten CAVEMAN-Darsteller, er ist zweifelsohne auch einer der besten.

Ich bin mal gespannt, wie das bei mir ankommt im Moment.
 
Weitere Aussichten aus der Zeitung betrafen die Volksschauspiele in Ötigheim.
Beim Vorverkauf für den  Vogelhändler sollen schon 72 % der Tickets weg sein, also spurteln, wer noch dorthin will. 

Schöner Ausschnitt…… 

https://www.youtube.com/watch?v=gn2ZF7xJM4k

Aufgeführt wird auch “ Im Namen der Rose“ und das „Dschungelbuch-Musical“. Nettes Programm. 

Also , vom Tollhaus bin ich begeistert. Das war  bestimmt nicht das letzte Mal dass ich dort war.
Nebendran lief, wie ich gesehen habe, das Stück von Rene Sydow – Achtung vor dem Munde – aber das habe ich ja schon gesehen
und drüber berichtet.
Also zu – Caveman – alias Martin Luding  der seine Rolle als der typische Mann – und den Rollentausch zur Darstellung -typischer Frauen  durchaus überzeugend rübergebracht hat.  Die wenigsten Augen blieben trocken, weil sich die Überzahl an Publikum  wohl irgendwie wiedererkannte. 
 
Zu dem Stück fällt mir ein Song ein  – und zwar der von Iggy  Pop…  als der Titelsong zu einem Krimi, mit … hach wie heißt der Schauspieler noch wieder  – genau – Henning Baum 🙂
aber die beiden  ( Herr Luding und Herr Baum ) haben durchaus Ähnlichkeiten  🙂




Dazu kamen ja auch viele Beispiele aus der Neanderthaler Zeit- Sammler und Jäger… gegrunzte Worte ( 2000)  gegen überdrehten Redefluss der Damenwelt ( 7000) täglich.   
Der gestattete Aufenthaltsort der Männer in einem Haus waren Keller und Garage???

Zur Vervollständigung kommt hier noch das Veranstaltungsprogramm  des Tollhaus für die kommende Zeit :

 Am 18.02. wird das Gegenstück   Cave woman  aufgeführt, eigentlch  müsste ich mir das auch anschauen..:-)  
Obwohl –  vielleicht ist mir grad nicht der Sinn danach ?
Apropos Sinn – hier was zum Lachen ?


Das macht doch alles keinen Sinn.

Licht und lange Schatten

  Bild aus der BNN  Foto dpa/pr
Ohne die wärmenden hellen Strahlen der Sonne kann der Mensch Probleme bekommen.

In einem interessanten Artikel in der BNN vom 05/06.01. ( Christopher Töngi)   über die oft
negativen Auswirkungen von Licht und Vitamin D-Mangel  auf uns Menschen, erläutert von Soziologe
und Therapeut Daniel Müller- Rang.
Auswirkungen seien 

  • gedrückte Stimmung,
  • Müdigkeit,
  • gefühlte Überforderung und
  • Zunahme von Konflikten der

Körper schütte mehr Schlafhormon Melantonin aus.  
Ja, dagegen sollte man angehen, sich etwas mehr anstrengen, statt dem natürlichen Drang 
auf Schläfrigkeit nachzugeben. 
Deshalb rät der Experte in die Sauna  zu gehen und Wärme zu tanken und zur Ruhe kommen.
Wahrscheinlich  hilft dann ein heißes Vollbad auch.
Er rät zu Sport  und gesunder Ernährung. 
Und da sind wir schon beim Thema Sport   – überall  gibt es jetzt ja die tollen Anregungen, wie man 
fit durch den Winter kommt.
Im SWR Heft  vom Januar  – schöne Fitness – Aktivitäten  – siehe nachfolgend :

        
 

Dann ist natürlich auch die Ernährung wichrig. Da gibt es auch viel Forschung zu, welche Lebensmittel gesund sind. 

Überall dreht es sich darum. Zu erstehen gab es jetzt auch die  Fitnessgeräte – siehe unten 
für wenig Geld.
.    

4 – 6 und 8 kg Ausführungen….  dazu gibt es auch gleich die  Anwendungsanleitungen – aber Vorsicht- immer
Verletzungsgefahr, wenn das Ding dann doch mal zu schwer wird.. 

HIer dann die Anleitungen dazu, dass es in der Anleitungnur Kerls sind  … übersehe ich mal . 
     

Sehr schön fand ich, in der Zwischenzeit, dass mein Wille zu Yoga -Übungen zumindest schon
mal in  2014 vorhanden war –

      und zwischenzeitlich die eine oder andere Übung
dank Trainer … auch schon ausprobiert wurden. Es ist wirklich empfehlenswert.

Aber wie ich so die Unterlagen zusammengesucht habe, ist mir wieder ein Buch
zwischen die Finger geraten.  FIRST ! 

      hier nachfolgend nur ein kleiner Auszug
der Spruch
 
mit dem Gesicht

  

Dazu passend der Tip aus dem Buch  99 herrliche ( frauliche) Auszeiten

Ja…genau…im Kollektiv…Zumba!

 
da ist dann wenigstens Wärme und Sonne, die sei 
jedem gegönnt.

Ich schließe derweil Windows, gehe off – line  – und eine Stunde an die frische Luft. 
Und nicht vergessen, die Vitamin D Pille zu nehmen und selbstverständlich darf auch schon wieder
von den warmen Zeiten  geträumt werden.   Ich habe eben schon mal die Nase rausgestreckt.
Es riecht schon ein wenig nach Frühling.  Danach wird zur Wärme ein weiterer Rat befolgt.

Ich freue mich immer wieder über Lieder, auf die ich hin und wieder mit der Nase drauf gestubst werde… 




Nuova Italia und Caputh

Ich wollte ja noch darüber berichten, welch ein Genuss im Restaurant Nuova Italia
in dem kleinen Vorort  vor Berlin, Teltow – so ein bisschen im Industriegebiet –   zu erleben gewesen ist.

www.nuova-italia.net/speisekarte.html

So skepisch meine Gäste auch gewesen sind….
Fragen die da kamen,  wie , wo ist das,  kennen wir nicht , das ist doch  …hm..,
weiß nicht, na ja gut …., schauen wir mal …  wer nicht dort war, hat was verpasst ..
und was,    das zeige ich hier :   


das Innenleben des Restaurants habe ich ja schon gezeigt, es war am 30.  sten nicht viel Betrieb
und die wenigen Gäste die dort waren, an die kann man sich erinnern….
Der kleine Gruß aus der Küche .. einmal Bruschetta – super frisch, gut gewürzt,

 

eine wunderbare Minestrone – mit Gemüse, das genau die richtige
Konsistenz hatte..

ich wusste erst nicht wozu dieses riesen Parmesan – Rad so dort 
herumstand , aber nachdem  diese Tagliatella gebracht wurden,
war das ja klar, und obendrauf gab es noch geriebene Trüffel…
Nein,so lebe ich sicherlich nicht jeden Tag….aber es war wirklich gut.

 
und diese cross gebratenen Fischfilets auf Spinat waren
ha… ich bin begeistert. Also dieses Lokal ist wärmstens empfohlen.
Man kann seine Passion auch in diesen Dingen finden und die Trommelstöcke
beiseite schieben : 
Gutes Kochen … 🙂

    

Auf dem Rückweg war noch schöne Musik zu hören von Lionel Richie..  still believe in you.
Am Silvestermorgen  hat sich mein Bruder mit Hund die Zeit genommen, mir noch  ein wenig von
der wunderbaren Umgebung zu zeigen.
Was man ja nie bedenkt,  Ausflugsziele  und Schlösser und Burgen werden normalerweise nicht von
Gästen am Silvestermorgen heimgesucht… deshalb…
Aber klar , dass das Einsteinsche Sommerhaus  geschlossen ist, hatte ich ja bereits aus dem Internet
gewusst, es blieben daher nur Bilder von aussen – aber schön gelegen und von Security überwacht scheint es auch zu sein. 
            

Auch das angebliche Schloss – besser Herrenhaus – in Caputh war natürlich an Silvester geschlossen, das stand aber nicht im Internet.
Es blieb daher nicht viel übrig, als zumindest das Areal und Gebäude drum herum, direkt am See, zu besichtigen.
Und da waren wir auch, wider Erwarten, gar nicht mal die Einzigen, die dort unterwegs waren.
Den kleinen Dackel- Hunderacker hat’s gefreut, der hat sogar seine Füsschen im See gebadet.
Ja, und weil es dort so schön war, kam mir gleich ein Slogan in den Sinn :
Geh nach Caputh – da wirst du  heil….:-)
Das Areal erinnerte mich ein wenig an das schöne Anwesen in der Nähe von Maulbronn – Neulingen, wo so ein 
liebevoll geführtes Restaurant – Frohköstlich  🙂 untergebracht ist und  wo auch die Geschäftsstelle des Naturheilbund e.V sich eingerichtet hat. 
So, jetzt muss ich nur noch ein paar schöne Bilder vom Schloss und Umgebung finden. 


              
   

Der Rückweg führte über die Seilzugfähre namens “ TussyII“ ( das ist wirklich der Name der Fähre und kein Anspielung auf reiselustige Blondinen)
und brachte uns schnell und sicher auf die andere Seite. 
Gleich nebendran gab es auch noch das alte Fährhaus, ein Restaurant  als Ausflugsziel, besonders schön geeignet für Fahrradfahrer im Sommer.
Ich denke – also bin ich  – das ich beim nächsten mal ein Fahrrad mitnehmen könnte.  Schließlich vertraue ich mir da doch.
Das muss ich mir aber noch   auf glattes Papier aufschreiben, dass ich es nicht vergesse!
Genau –   vergessen – die Spende für Afrika , schön dass ich daran erinnert wurde, wenn ich schon getönt habe etwas zu geben –
siehe Spendenaufruf von  Bundespräsident Steinmeier.  

www.faehre-caputh.de

Leider war auch das Museum von Ferch  bereits vom 23 -12. bis zum 08.01.2018  in den Ferien,
also das heißt,   da muss ich nochmal hin. 

     

 
diese  Reet gedeckten Dächer gefallen mir ausgezeichnet.
Also, Berlin, Brandenburg,  Potsdam, Kleinmachnow, Teltow …
da kann man es schon aushalten.
Hier noch ein kleines putziges Lokal in Seenähe – ganz einfach!
die Fontane Klause. 

Do you trust in who I am?
Do you believe in where I stand?  Ja.
It is no lie  that given space and time
all the pieces fall  into place.
Frequency was then, this is now.
Kaugummi gegen wilde Pferde oder so kleberig wie Hustengutsl.
The years I’ve been alone far away from home reminded me of you.
My job is almost done…tja…

  The secret of my life never giving up.  Imri