14. Juli – Nationalfeiertag – in Frankreich

Nationalfeiertag in Frankreich – weil Frankreich im WM Finale steht? 

Haha nein, weil …  
Wikipedia –  an den Sturm auf die Bastille vom 14. Juli 1789   und an das Föderationsfest (Fête de la Fédération) 1790, welches sich auf den
Volksaufstand im Vorjahr bezog und
damit an den Beginn der Französischen Revolution.   Ein weiterer Punkt ist, dass  am 14. Juli 1919 der  Siegeszug zur Beendigung des Ersten Weltkrieges  mit
dem Nationalfeiertag zusammenfiel.
Am 14. Juli 2007 marschierten ca. 1000 Soldaten aus allen 27 EU-Staaten bei der Militärparade mit.
Der damalige EU Kommissionspräsident Manuel Barroso empfand das als große Geste.
War es ja auch.   Was ist heute?  Kleine Pannen bei der Parade, aber das ist nicht schlimm.   Die Schlagzeilen über eine Person in der EU lasse ich weg,   war vielleicht Fake.
Aber der Besuch des US -Präsidenten erst in GB ( die Vorstellung der engen wirtschaftlichen Anbindung an die EU ist wohl auf Unmut getroffen) 
und jetzt Treffen mit Putin macht schon Einiges deutlich.
Diese Karikatur von Erl  bringt es auf den Punkt.  

  und auf dieser Seite fehlt dann das gleiche Bild mit ?

Französischer Nationalfeiertag, Tour de France und Finale der Fußball-WM !

Dieses Wochenende befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand. Die Sicherheitsvorkehrungen sind immens.
Klar, denn im vor 2 Jahren gab es ein mieses Attentat in Nizza.

Wobei heute  – jetzt – Sonntag abend –  Frankreich Fussballweltmeister geworden ist  – herzlichen Glückwunsch!

Hier in der  Region ist soviel los,  so dass die Wahl der Veranstaltung schwer fällt.

Die Sommerausstellung 2018 / Offene Ateliers an 3 verschiedenen Standorten der Kunstakademie in Karlsruhe
Reinhold- Frank- Str. 81 – 83 , Bismarckstr. 67 und Schloss Scheibenhardt,
dorthin habe ich es immerhin geschafft, schönes Anwesen   :
  Schloß und
Gut Scheibenhardt
  ein ausgezeichneter Standort mit Platz zum Künstlern
Es gab viele Bilder und Kunstwerke, die hier auf der Seite gezeigt werden könnten.
Ich beschränke mich aber auf einige wenige Stücke, die mir besonders ins Auge  gefallen sind.
Ich bitte auch vorab schon um Entschuldigung  dass die Bilder  so sind wie sie sind , dass man sie nicht zoomen und nicht
im Detail anschauen kann, das gibt leider das Programm nicht her.

Es waren viele interessante Exponate zu sehen, die das Hirn zum nachdenken bringen konnten, wenn es vorher nicht auf
einem Teller gelandet ist und die Hände gebunden sind, warum auch immer ….    :

    und schließlich ist das
Leben, ob im Großen oder im Kleinen – in welchen Abständen auch immer
ein Hamsterrad – oder auch Murmeltier – Rad, was meist täglich grüßt. 

   

Vorderseite – Wand vor grünem Rasen und zufälligem Lichteinfall   und Rückseite von oben

         

     
           

Außerdem findet/fand  noch das Durlacher Altstadtfest statt.

           

Oldtimer Meeting in Baden – Baden,  prämierte Fahrzeuge –   1 – 3
für was habe ich nicht mitbekommen..

  aber das hier steht in Gaggenau im Unimog Museum..

 

 

mein Votum bekommt dieser alte Fiat   🙂

   
  
      

eine Hochzeit hat auch stattgefunden, in sehr schönem Ambiente,

hier schon mal Bilder wie liebevoll und schön  das Anwesen um das Wanderheim in … 
gestaltet war.   Musikalisch begleitet wird/wurde die
Zeremonie von  “einfach so”  🙂  einer Gruppe von Menschen die musikalisch aktiv sind und sich 
– einfach so – nicht nur zu diesem Anlass, zusammen gefunden haben. 

      
 

Zu Justin Timberlake nach Mannheim zu gehen wär ich ja auch schön gewesen.
Da wird man ja gleich wieder an den Hit des letzten Jahres erinnert……. tanz tanz tanz..

Begeisterung für James

Bunte Farben haben mich schon immer magisch angezogen.
Bunt ist auch meine Lieblingsfarbe.
Deshalb war auch ein Besuch der Ausstellung von James Turrell in Baden- Baden ein “muss”,  vielleicht sogar in Schleife.  

Aus dem Vorwort zum Buch “Außergewöhnliche Ideen  realisiert von James Turrell”   ist zu lesen, dass
Licht “die Voraussetzung”   ist,  um Farben sehen zu können.
Das Burda Museum in Baden – Baden ist ein sehr geeigneter Ort,  um die erfüllenden bewegenden Lichträume zu betreten.
Sehr gut beschrieben und  nachvollziebar,  Gefühle wie beim Fliegen, bei klarer und schlechter Sicht und Desorientierung,
dem Gefühl im Nebel zu stehen, keine Grenzen zu erkennen oder tatsächlich  von Nebel umgeben, den man einatmet. 

Wie ich gelesen habe, ist diese Ausstellung die Aufwendigste seit bestehen des Museums.

Aber ein Besuch lohnt sich wahrlich.

Zur Ausstellung gibt es auch ein kleines Paket, bestehend aus 2 Büchern – ” Die Substanz des Lichts und Aussergewöhnliche Ideen -. realisiert von  James Turrel”.
Die darin enthaltenen Bilder und Texte ermöglichen, immer wieder aufs Neue, aus der einmal gemachten Erfahrung zu schöpfen und sich
wieder in Erinnerung zu rufen.  Die in den Büchern enthaltenen Bilder sind einfach perfekt. 

Die Anspannung eines Fotografen scheint sich erst dann zu lösen, wenn keine Störungen mehr zwischen  Fotoobjekt und
Kamera im Wege steht, wenn sich das Hindernis gar nicht weg zu bewegen scheint. Da ist Geduld gefragt und erforderlich. 

Ich möchte dennoch die Bilder hier zeigen und dazu animieren, die Ausstellung zu besuchen. 


Hier einmal die Grundfarben in diversen Formen  – als Hologramme – der fotografischen Erfassung von Lichtwellen auf einem Träger
Glas oder Metall in einer transparenten Gelatine Emulsion, steht im Buch erklärt  .

Wie war das – in der Emulsion entsteht ein Abbild mit einer Parallaxe.
( Definition Parallaxe  :  Winkel, der entsteht, wenn ein Objekt von zwei verschiedenen Standorten aus betrachtet wird, und der als scheinbare
Verschiebung des Objekts vor dem Hintergrund zu beobachten ist.)

Das Abbild scheint eine räumliche Tiefe aus jedem Blickwinkel zu haben.

Es heißt, bei traditionellen Hologrammen werden Objeke dargestellt, bei Turrell werden die Hologramme des Lichts selber hergestellt
das heißt, das macht mein Auge selber.

    
Geometriesche Formen werden          per Projektion in eine Raumecke geworfen
und wird in der Distanz als Körper wahrgenommen.

 
HIer unten ein Blick von oben auf den  Ausstellungsteil  des “Roden Crater” – auch von Turrell, im Museum

   
im Raum gab es eine Dokumentation des Bayrischen Rundfunk zu Turrell .
Turrell wollte selber mit Licht arbeiten, nicht nur auf Fotos darstellen  

Mediathek zu Turrell – Den Himmel auf Erden

        
 

         

Weitere Eindrücke von den Bildern und Werken der Ausstellung, selber fotografiert.

        
                     Crater’s Eye

   Roden Crater Alpha Tunnel  ( in Richtung Sonne und Mond )
 
Es geht bei Turrell nicht darum , was er, Turrell  selber sieht, sondern wie und was jeder Einzelne  sieht.
Das ist ein Ergebnis des Auges von der  Vereinigung von Draussen und Innen.
 
Was könnte hier auch noch besser passen, als Bilder einzustellen von New Yorks Guggenheim Museum,
wo Turrell ebenfalls, wegen passender hervorragender Architektur von Frank Lloyd Wright,  ausgestellt hatte.
Das Guggenheim Museum New York ist ein  1939 gegründetes Museum für moderne Kunst in New York City.
Es liegt im Stadtviertel Upper East Side von Manhattan zwischen dem Central Park und dem East River
Hier sind die gesammelten   Bilder aus google “gescreenshoted”  :

Ach ja und eine aktuelle Ausstellung im New Yorker Guggenheim Museum ist von
Alberto Giacometti

Giacometti

Gemeinsam vor Ort _ SELBER SEHEN

So heißt die Ausstellung, die am Montag  in der Karlsruher Kunstakademie 
im Vordergebäude, Lichthof, Reinhold-Frank-Str. 81. 75133 Karlsruhe eröffnet wurde. 

Öffnungszeiten sind :  Montag bis Samstag 9 bis 22 Uhr 
Die Ausstellung endet –    Freitag, 22. Juni 2018

Künstler sind :   Aimé Césaire Ilboudo__ Janice Lardey__ Sarah Owusu-Ansah__ Simcha Malak Smith__ Agnès Talato Tebda
Gaststudierende aus Burkina Faso, Ghana und den USA.
Die Arbeiten sind hier in Karlsruhe  im  Sommersemester entstanden und sind  im Lichthof der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe zu besichtigen.
Hier sind  meine Eindrücke  von der Ausstellung.

  


    

 

 
  
               


         

    

Eröffnung war Montag, 18. Juni, 19 Uhr mit  Prof. Leni Hoffmann  die  für die Kunstakademie Karlsruhe
Rap-Performance von Aimé Césaire Ilboudo und Fays Bougherara begrüßt.
Hier ein Bild von der Akademie aus dem neuen Rundbrief und
Fotos von  Pietro Pellini von der Ausstellungseröffnung mit Frau Prof. Leni Hoffmann


Wie eine  Studentin berichtete muss das sehr gute Musik gewesen sein:

Text aus der offiziellen Einladung zur Ausstellung :
Erstmalig kann die Kunstakademie Karlsruhe 2018 zusammen mit den  Partnerhochschulen:

Kwame Nkrumah University of Science and Technology College of Art and Built Environment,
Department of Painting and Sculpture  Kumasi, Ghana und der UVM,
University of Minnesota, Department of Art, 201 Regis Center for Art, Minneapolis, MN 55455, USA,
sowie den Kooperationspartnern: Goethe-Institut/ Bureau de Liason Ouagadougou, Burkina Faso und der Stiftung Operndorf Afrika, Village-Opéra, Festspielhaus Afrika GmbH, Ziniaré, Burkina Faso Studienmöglichkeiten in Kumasi/Ghana, Ouagadougou/Burkina Faso und Minneapolis/USA
anbieten.
Im Rahmen eines Baden Württemberg Stipendiums werden Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe nach Burkina Faso und Ghana, bzw. im Rahmen eines Pilotprojektes in die USA gehen, um dort während des Auslandssemesters neue Eindrücke zu sammeln.

Die Gaststudierenden aus Ougadougou/Burkina Faso, Kumasi/Ghana, Minneapolis/USA studieren derzeit im an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, in den Klassen von Prof. Ulla von Brandenburg (Lehrstuhl für Malerei und Grafik), Prof. Leni Hoffmann (Lehrstuhl für Malerei und Grafik) und Prof. Harald Klingelhöller (Lehrstuhl für Bildhauerei).

Infos stammen vom Rundbrief :

Susanne Schiller-Winkel M.A.
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Presse und Kommunikation

Vorgezogener Ausflug – Schloss Villa Ludwigshöhe

  1. Bevor überhaupt von der Ludwigshöhe bei Edenkoben etwas zu sehen ist, begrüßt eine
    glänzende  Weinblätter – Skulptur   den Besucher am Ortseingang.


  Fährt man die  Anhöhe hinauf, zeigt sich dieses wünderschöne  Anwesen – 

   mit seinem  
       
      
Soweit das Auge reicht, ein großer Garten: 

Von der Rückseite des Hauses sah man die morgendliche Sonne. Einen Friedhof habe ich dort auch gesehen, schön angelegt.

Ziel meiner Reise : Das  Schloss Villa Ludwigshöhe : 

„Eine Villa italienischer Art, nur für die schöne Jahreszeit bestimmt, in des Königreichs mildestem Teil“ –
diesen Wunsch verwirklichte der bayerische König Ludwig I.
Eine an antike Vorbilder erinnernde klassizistische Villa mit Holzmosaikfussböden…
genau,  die man nur mit den alten Filzpantoffeln betreten ,
und schliddern durfte… 🙂 , ja ich wiederhole mich –

mit  Wand – und  Deckenmalereien im
„pompejanischen Stil“, in einer Landschaft, die mit ihren Weinbergen und Esskastanienhainen ( Danke für den Hinweis im Sessellift) an Italien erinnert.
Die Villa wurde 1846 – 1852 nach Plänen des Architekten Friedrich Wilhelm von Gärtner errichtet. Extrakt aus der online – Seite  des Museumspasses : 

Portraits der Wittelsbacher und kostbare Möbel aus dem Leuchtenberg – Palais in München,entworfen von dem berühmten Baumeister Leo von Klenze,
ergänzen die historische Ausstattung. Eine besondere Attraktion ist die 1852 nach damaligen modernsten Erkenntnissen errichtete Schlossküche.
Die Führungen durch die historischen Räume erzählen vom Bauherren Ludwig I., seinem Verhältnis zu den Pfälzern,
seinem Charakter und natürlich seinen zahlreichen Liebesaffairen.
Schade, dass ich nicht an der Führung für die Kinder teilgenommen habe, das hätte gepasst, denke ich mal.

Statt dessen habe ich im “Outdoor Cafe” ein Stück Kuchen verspachtelt.  

Seit 1980 beherbergt das Schloss in einem Teil des  Obergeschosses die „Max Slevogt-Galerie“  – derzeit erweitert um die  Werke von HAP Grieshaber,
dem politischen Künstler – siehe Bericht vom  Vortrag zu Prof. Walch.
Ich glaube  mich bei dem Vortrag in der Kunstakademie in Karlsruhe  daran erinnern zu können  gehört zu haben, dass sich unter einem Werk  von
— war es Paul Klee  – tatsächlich ein  altes  Cranach- Gemälde  befunden hat.  Wow – oder?   

Das Politische seiner Kunst ist sehr deutlich in der Ausstellung zu sehen. 

Den Kern der Sammlung bilden Gemälde aus dem Nachlass  des in Bayern geborenen Malers Max Slevogt (1868-1932), der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Berlin einen Namen als Impressionist gemacht hat.
Die Bilder stammen vor allem aus seinem Frühwerk,  doch befinden sich darunter hochrangige Werke,
die der Maler Zeitlebens niemals verkaufen wollte. Leider durfte man keine Fotos machen – aber ich denke, ich weiß warum.     
Durch gezielte Erwerbe, teils aus dem der Galerie zugestandenen Etat,
teils durch Schenkungen und Stiftungen oder Dauerleihgaben, konnte der Bestand
um Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers erweitert werden.

Slevogt war seit 1901 in Berlin ansässig,
wo er mit Max Liebermann und Lovis Corinth zum „Triumvirat“
des deutschen Impressionismus
und damit zur Avantgarde der deutschen Kunst gehörte. 
Interessant, dass sich an der Stelle  der Kreis meiner diversen Reisen schließt,  zu Lovis Corinth, Herrenchiemsee und der Ausstellung über die Raubkunst in Bern, denn in der  Sammlung von Karl Heinrich Müller in Hombroich sind im sogenannten “Rosa Haus”  seine Sammlung von  zahlreichen Portrais von Lovis Corinth untergebracht, habe ich in einem Artikel gelesen. 
Witzig auch, dass auf der Insel eine Scheune für einen künstlernden Polizisten eingerichtet war. Von dem wird überliefert, dass er mit Josef Beuys, dem Verfechter der Öffnung der Kunstakademien für alle,  in einem selbstgebauten Einbaumboot den Rhein überquert hat.  Gesehen habe ich die leider nicht, nein nicht die Rheinüberquerung, sondern die
zahlreichen Portraits von Corinth.
In einem Zeitungsartikel aus der Zeit hieß es, dass es gar kein richtiges Verzeichnis über all die Schätze geben soll.
Er, also zurück zu Slevogt, hatte Kontakte zur internationalen Kunstszene und trug das Flair großstädtischen Lebens und Denkens in den südwestlichsten Winkel der Pfalz. 

Die französischen Impressionisten feierten in ihren Bildern Paris und die Seine als „Weltlandschaften“ und ließen sie zum Inbegriff  bürgerlichen Lebensgefühls Ende des
19. Jahrhunderts werden. Davon inspiriert suchte Slevogt, ähnlich wie sein Berliner Kollege Max Liebermann,
eine Landschaft, die seinem eigenen Temperament entsprach. Er malte die Pfalz mit ihren milden Weinhügeln und Wäldern und vermittelte als einer
der Ersten ihren mediterranen Atem und ihre südliche Farbe einem großen Publikum.

Als Empfehlung steht geschrieben  :
“Besuchen Sie auch das Café und Bistro Therese im Schloss Villa Ludwigshöhe”,
wenn es nicht wie an so einem schönen Tag wie heute  nach draußen mit dem wunderbaren Blick in die Ebene verlegt wird.

Und die anschließende kleine Wanderung in Schlappen –  mit dem Sessellift aus den 50 – igern 

   oder den
  Treppauf   und ab….
 
      friedliche Rehe 
    freche Hunde

Es war gut den Ausflug gestern zu machen.
Kölner trifft man überall, immer frech und immer zu Spässen aufgelegt – und wohnten wohl in St. Martin…:-). 
Es war ein besonderer Tag … nicht nur, weil die Geschichte vom Hund wohl einen Empfänger gefunden hat.
Simply the best – Mentalist. Jetzt weiß ich, was ich vermisst habe.

Wie alles begann …wegen Nico …. und  dem  Silberpfeil. 
Nico ? Welcher Nico ? Na, Nico Rosberg. Ich fand das nämlich Ende 2016 total cool, dass er mit dem
Rennfahren aufgehört hat, nachdem er so erfolgreich war wie sein Vater Keke um das zu machen,
was ihm Spass macht!  

Zum Kuckuck aber auch. Ei, das wird mir lange nachgehen. Ach ja , Ei Voigtei  21:45

Kunst Tour 2018 in Heinsberg

Wie schon  in 2017 habe ich auch in diesem Jahr die Gelegenheit 
ergriffen und zumindest ein Atelier der o.a.  Kunst – Tour 2018, Dank der freundlichen
Einladung von Gereon Heil auf – oder vielleicht auch heim 🙂 gesucht.


Für nächstes Jahr habe ich mir bereits jetzt vorgenommen, weitere Ateliers in der Umgebung
nach Intresse auszusuchen und auch zu besichtigen.

hier der Link zur diesjährigen  Gesamttour :
 http://www.kunsttour-hs.de   und  der Link zur Seite von
Gereon Heil –
https://gereon-heil.de

Für die  Gastfreundschaft von  Gereon und seiner tollen Familie bedanke ich mich hier ausdrücklich.
Nach erfolgter Besichtigung  des Ateliers mit den neu erstellten Werken und Unterricht im selber erstellen von Leinwänden,
gab es überaus leckeren, von Frau Sandrine selbtsgebackenen  Schokoladen sowie Nusskuchen und Kaffee.
Dazu kamen noch die sehr angenehmen Gespräche mit weiteren Kunst – Tour Wanderern, die sich am Tisch zum Plausch einfanden.  
Ich konnte einfach nicht umhin,  ein weiteres “Schätzelein ” von Gereon

” Das Mädchen mit der Seifenblase”   siehe Titelbild oben  oder offiziell 
“Von Oben XXVI” Acryl auf Leinwand
zu erstehen,  auch wenn die Erstidee  “ad acta”  gelegt ist. 

Wenn man das Bild mit der wabernden Blase genauer betrachtet, eröffnen sich einige Interpretationsmöglichkeiten,
sicherlich sehr Unterschiedliche aus den Augen des jeweiligen Betrachters.  Aber genau das macht es doch so spannend.
Von einer Hilfe oder Halt suchenden “realen” Hand zu vielleicht 2 oder mehr durch die Blase sichtbaren
verschwommenen Köpfen,

 wobei die sich das in der  Seifenblase rechts möglicherweise befindliche Gesicht an einen bösen Geisterclown 
oder auch Jagd/ Windhundhundekopf erinnert. 

  
das ist mein sichtbarer Clown – Stirn und Mundbereiche weiss geschminkt, die ehemalige Hand ist das schmale Auge…

Der Raum, in dem sich die Person befindet ist,
wie  sagte der Künstler Gereon selber, monochrom abstrakt.
Erst durch die Spiegelungen von Fenstern und Raum in der Blase zeigt es einen imaginären dort nicht befndlichen Raum, 
wird dadurch erst zur wabernden Blase. Die Frage, was ist fiktiv und was ist real, bleibt. 

Auf Empfehlung der Familie habe ich mich dann zum Übernachten in dem kleinen Hotel  “Sarah” im Nachbarort
Dremmen einquartiert.   Es ist ein nett geführtes kleines Familienunternehmen,  hier der Link zum Hotel.

http://www.hotel-sarah.de      ( von Sarah Ritterbecks  mit dem Slogan – Wo man sich zu Hause fühlt – Herz)  

Zum Frühstück im Hotel  am nächsten Morgen begrüßten mich fast wie “alte Bekannte”   diese Figürchen …:-).
Die nächste Reise ist auch schon gebucht.

                            

Über die Empfehlung – “Besichtigung der Museumsinsel Hombroich” und die dort gewonnenen Eindrücke habe ich ja bereits berichtet. 

Und zum Spaß habe ich hier eine dreifache Nebeneinanderreihung einer im Garten von Familie Heil wachsenden Bananenstaude.

Die drei-vier-fache Bananenstaude….. Eine Staude ….ist eine Staude …..ist eine Staude ……

    
                                              

 

 

 

 

 

Natur-Kunst Insel des K.-H. Müller

Zur Geschichte :  1987 eröffnete das Museum Insel Hombroich.
Das Museum umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 Hektar Land und  Wasser, die Erft.
Darauf befinden sich Ausstellungsgebäude, die alleine schon aufgrund ihrer Architektur sehenswert sind.  Der Park auf dem Areal wurde, wie es heißt,  von Bernhard Korte  renaturiert. Durch diesen Park zu wandern, erzeugt ein unbeschreibliches Gefühl – am Ende des Beitrags ausgedrückt mit Liedgut und der damit verbundenen Fotografiekunst des Weichzeichnens.

Aber erstmal zu Karl-Heinrich Müller – aus Wikipedia 

Karl-Heinrich Müller (* 8. Juni 1936 in Düsseldorf; † 5. November 2007 ebenda) war ein deutscher Makler, Kunstsammler und Kunstmäzen. Er verstarb plötzlich und unerwartet. 

 
Heerich-Turm, Museum Insel Hombroich

 
Khmer Skulptur, Museum Insel Hombroich

Müller wurde als Sohn eines Fabrikarbeiters geboren. Bereits während seiner Schulzeit sammelte er Ektachrome ( Filme zur Herstellung von Dias)  von Kunstwerken. Mit einem innovativen Konzept als Makler für Industrieimmobilien wurde er finanziell erfolgreich. Seine Firma INIMA-Industrie-Immobilien GmbH.+Co KG besaß Filialen in Wien und London.

Sein Vermögen nutzte K.-H. Müller zum Erwerb von Kunst für eine eigene Sammlung und für die Unterstützung von befreundeten Künstlern.

Am 6. September 1982 erwarb Müller eine Villa aus dem frühen 19. Jahrhundert (heute als Rosa Haus bezeichnet) samt Park am Ufer der Erft zwischen Neuss-Holzheim und Kapellen. Durch Zukäufe angrenzender Grundstücke erweiterte er das Areal bis in die 1990er Jahre hinein auf 25 Hektar.
Müller ließ Ausstellungspavillons und Künstlerateliers nach Entwürfen des Künstlers Erwin Heerich errichten und begründete das Museum Insel Hombroich. Im Jahre 1994 erwarb er die ehemalige Raketenstation Hombroich; die Entwürfe für die Umgestaltung wurden 1996 auf der 6. Architektur-Biennale in Venedig vorgestellt.

Seine Sammlung umfasst vor allem Werke der Moderne und Gegenwart sowie Artefakte aus dem asiatischen und afrikanischen Raum. 1986 erstand er Skulpturen der Khmer.

Im Jahre 1996 brachte Müller das Gelände samt Gebäuden und Kunstsammlung in die Stiftung Insel Hombroich ein, an der die Stadt Neuss, der Kreis und das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sind.

Er verstarb im Alter von 71 Jahren an einem Herzinfarkt.

Sein Grab oder Gedenkstätte befindet sich ebenfalls auf dem Areal, nur durch Zufall zu entdecken.

        

  umgeben vom Wachsen und Vergehen
Zur Insel noch ein Verweis zu einem   

Artikel aus der Zeit von 1986

  Tafel zum Nachdenken 
   
     sieht so aus als ob er nach Luft schnappt


für mich sieht das aus wie ein blauer kleiner Esel,
der mit dem Kopf durch die Wand – durch  ist..

  na, was ist dazu zu denken ?
Künstlicher Kavalier  aus Eisen – in der Computersprache – bot.
 
    

Diesen beiden Personen zu begegnen, hat mich richtig gefreut. Verantwortung muss jeder selbst übernehmen. 

Garantien gibt’s für nichts. So, schnipp schnapp.
..



 
Überall in dem Bereich bin ich auf
Wildröschen gestoßen. Die hatten ihren ganz besonderen Duft.

n     
Auch zu erwähnen, dass hier einfache Speisen und Getränke im Eintrittspreis mit dabei waren.
Unglaublich wie gut Pellkartoffeln, Quark, Butter, Schmalz, Brot – auch süsser Stuten mit Apfel-
oder Pflaumenmus schmecken können.

 

Den hier habe ich tatsächlich  grade noch so im Flug erwischt –
ob er die Inspiration für die Werke von
Dr. Ulrich Barnickel  – Ausstellung  in Bad Herrenalb, letztes Jahr, .

 

Zum Schluss aber noch ein paar Eindrücke von der Natur und dann die Musik dazu. 
   


  1. Es gäbe noch so viele schöne Bilder von dort anzuschauen, aber ich finde, Hombroich sollte sich jeder (e) selber ansehen.  Es ist schön in so einer Welt zu sein.   An was erinnert es noch? Ja, an Gestadt am Chiemsee, am Ufer des See’s  am Steeg  bei Sonnenaufgang. 

Gartenschau in Lahr

Die  Eröffnung der Landesgartenschau, quasi direkt vor der Haustür am 12.04.18
und ich war nicht dabei.  Klar, selber Schuld , aber,  die Schau ist  ja noch lange zu bewundern 🙂
Unten zu sehen kleine Ausschnitte zu den Eröffnungsbildern  aus den SWR 3 Berichten.

Warum mir die Figuren so bekannt vorkamen bei einem Bericht  im Fernsehen,
ist mir heute erst bewusst geworden.
Die blauen Schafe  waren zur Eröffnung der gemeinsamen Gartenschau Strassburg / Kehl in 2004
zu sehen gewesen und sowas stand in Baiersbronn, sichtbar bei einem Spaziergang,
einsam und verlassen aber leuchtend blau  –  im Vergleich zu dieser blauen Schafherde unten, 
auf einem Balkon / oder Garage  herum… 🙂 


Tja und die Riesenkrake unten –  ich gebe ihr mal den Namen “Kurt”  
nur in Teilen sichtbar und unterirdisch unsichtbar, 
sieht ein wenig aus wie mein kleines dreigeteiltes Gartenmonster
aus Soufflenheim in Frankreich.   
Das Kleinmonster hat es sich zwischenzeitlich an meinem Lieblingsplatz
im Sommer gemütlich gemacht, das ist der beste Schattenplatz , wenn
es in der Rheinebene zu heiß wird.   

Die Gartenschau hat auch, wie ich auf der offiziellen Seite gelesen habe,  interessante Handy – Spielereien zu bieten :

wenn man hier eine angezeigte App herunterlädt, die Bilder dann
irgendwie mit der App einscannt, dann können sich die Bilder weiter entfalten und
bewegen.  Die genaue Beschreibung  dazu s.u. 


Wie heißt die Devise – warum in die Ferne schweifen – wenn es hier so viel zu sehen gibt.
Da kann man Geld sparen und gibt nicht so viel für Hotels aus – gell.

Veranstaltungskalender Landesgartenschau in Lahr

Einen netten Artikel gibt es von den Stuttgarter Nachrichten dazu und natürlich
auch zahlreiche Berichte im SWR.  Aber das Beste ist, wenn man selber dahin maschiert.

Stuttgarter Nachrichten zur Gartenschau

Ach ja, beim Thema gemeinsamen Gartenschau Strassburg / Kehl in 2004  – DFF –  Deutsch Französische Freundschaft/ Zusammenarbeit  

war  eine Aktion bzw. Zusammenspiel von Projektpräsentation und Aktion der Stiftung Centre Culturel franco -allemand
anlässlich der Europäischen Kulturtage 2018 und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

Die Kuratorin  und neue Direktorin der Stiftung Marlène Rigler initiiert partizipative, kollektive, künsterlische und diskursive  Prozesse 
Ich habe mal nachgelesen was diskursiv heißt  : hier die Definition –   
diskursiv (von lat. discurrere, auseinanderlaufen) oder sukzessiv nennt man ein Denken, das von einer bestimmten Vorstellung zu einer bestimmten anderen
logisch fortschreitet und das ganze Gedankengebilde aus seinen Teilen aufbaut.  ( aha – das kenne ich  )  aber weiter zum Projekt 

Das da hieß :  La Parade du OUI et du NON
Dazu wurde ein Produktionsworkshop mit dem Pariser Künstlerduo Paolo Codeluppi und Kristina Solomoukha ( erfolgreiches international tätiges Künstlerduo) 
gebildet.
Der Marsch für “Ja und nein” war ein ortsspezifisches Projekt , die Meinungsäußerung öffentlichen Raum Mittels  Fahnen, Schildern
und Musik  sichtbar zu machen. Dabei sollte laut Presseschreiben der KA die Parade eine
Mischung aus Karneval und religiösem Umzug sein.
Dazu gab es vorbereitende Vorträge / Filme Präsentationen :
Protest und Widerstand als künstlerische und politische Prozesse , Analyse von Protestmomenten , Zirkulation von Massen
und Genese von politischen und sozialen Bewegungen  des 20 sten Jahrhunderts.
Dabei wurde wohl individuelle Projekte erarbeitet, die dann am 28.04.18 in der Stadt als Aktion präsentiert wurden. 

Siehe unten  –  das Ergebnis   – ein Bericht aus der BNN von Patrizia Kaluzny  – Überschrift  :
Ja und  Nein – Schwarz und Weiß  – Kunstaktion sorgt für Aufsehen in der Karlsruher City 

Mein musikaischer Abschluss  :  zwar black or white  – aber im Sinne von schwarz und weiss…   aber genialer Film – auch ein Protest ….:-) 

THE SHORT FILM Director: John Landis Primary Production Location: Los Angeles, California Michael Jackson’s short film for “Black or White” was the first of nine short films produced for recordings from Dangerous, Michael’s fourth album as an adult solo performer. As a single, “Black or White” was an international sensation, topping the charts in 20 countries in 1991 and 1992, including the United States, Canada, the United Kingdom, France, Spain, Ireland, Australia and New Zealand. “Black or White” was certified Gold and Platinum by the Recording Industry Association of America on January 6, 1992. The song was also nominated for a Grammy Award for Best Pop Vocal Performance – Male in 1993. Both “Black or White” and its follow-up “Remember the Time” received BMI Urban Awards in 1993 for being two of the most performed songs of the year. The ambitious “Black or White” short film again found Michael pushing the boundaries of the “music video” as art form. An extended prologue stars Macaulay Culkin as a boy whose father (George Wendt) is angered by the playing of loud rock music after bedtime. After being admonished for “wasting your time with this garbage,” Culkin vengefully plugs a guitar into an enormous speaker, blasting his father out of the house and across the globe, still sitting in his easy chair. The main body of the “Black or White” short film reflects the song’s lyrical plea for racial and cultural unity. Michael is seen on the plains of Africa, the Vasquez Rocks in California, and outside traditional Russian architecture, singing and dancing with African tribesmen, Thai women, Native Americans, an Odissi dancer from India and a troupe of Hopak dancers.

HAP Grieshaber im Vortrag von Prof. Josef Walch

OUTSIDE   the ” Kunstakademie in Karlsruhe ” 


nein, nicht auf die Schippe, eher auf die Hörner genommen …
Die Fassaden der Akademie …

            
                 und       
  vielleicht war das  Fahrzeug  hier draussen, 
das des Professors Josef Walch aus Halle, Kunstpädagoge und Kunstwissenschaftler und selber Absolvent  der
Akademie in den wilden 68-igern 🙂 , erzählte über einige Erlebnisse aus dieser Zeit und die positiven Veränderungen, die sich aus den Revolten ergeben haben. Er erzählte von Examensarbeiten, von Aktionskunst, wobei sich  ein Student in einer Holzkiste  lebendig begraben ließ….  natürlich nicht ohne ein Sprach und Luftrohr eingeplant zu haben.  ——————————————————————————————–
Weiter geht’s mit 

” Zitat aus dem Einladungsschreiben zum Vortrag :

Prof. Josef Walch (geb. 1946) studierte von 1967 – 1971 Malerei und Grafik an der Kunstakademie Karlsruhe bei
Peter Dreher  und Heinrich Klumbies und
Kunstwissenschaft an der Universität Karlsruhe.
Nach dem 1. und 2. Staatsexamen unterrichte Walch lange Jahre Kunst an Gesamtschulen und Gymnasien.
1994 wurde er als Professor für Didaktik der Kunst an die Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein berufen,
wo er bis 2012 unterrichtete.
Josef Walch lebt heute als Künstler, Kurator und Publizist in Schwetzingen”. Ende Zitat

Was ihm heute besondere Freude bereite, sagte er,  sei,  Zeit  in Schulen zu verbringen, um den Kindern dort die Freude am Künstlern und Werken ohne Druck beizubringen….

weitere Details zu Professor Walch können Homepage    http://www.josefwalch.de/     entnommen werden. 

 

     

INSIDE   the   Kunstakademie

  folgte dann der Vortrag zum künstlerisch- politischen Engagement von
HAP Grieshaber, (1909 – 1981)
“d
er betroffene Zeitgenosse”… oder „Der Engel der Geschichte“
im Vortragssaal der Kunstakademie, Reinhold – Frank- Str. 81
anhand des ausgewählten Mappenwerks.

Bevor die Zusammenfassung des Vortrags zu HAP Grieshaber kommt,  bereits gut lesbar zusammengefasst
in dem Einladungsschreiben der Pressestelle der Kunstakademie, von Frau Schiller – Winkel,
möchte ich aber noch ein paar Bilder zu dem sehenswerten Inneren der Akademie zeigen.

Nur für kuze Zeit durch die Gemäuer zu laufen und sich von der Atmosphäre beeindrucken zu lassen,
hat sich schon gelohnt.   Da könnte man glatt auf den Gedanken kommen, den Film “die Feuerzangenbowle”
nachzuleben… na ja, nicht wirklich, aber ein breites Grinsen  dazu sei hier erlaubt. Es ist schon eine Freude an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen.

       
  helle lichte Räume und
         

wunderbare alte Treppen und Kunstschmiedeländer

            

Weiter geht es mit Zitaten aus aus dem Einladungsschreiben zur Ausstellung : 

” Grieshaber war einer der bedeutendsten Grafiker und Holzschneider des 20. Jahrhunderts,
wurde als Nachfolger des Expressionisten und Brücke-Künstlers   Ernst Heckel
1955 an die Karlsruher Akademie berufen.
Eine weitere Ausstellung  befindet sich in der Schlossvilla Ludwigshöhe.
Das wäre doch ein schöner Samstagsmittagsausflug für Muttern..;-)  und dann noch die anderen schönen Dinge
in der Pfalz genießen und einkaufen. 

Im Streit mit der baden-württembergischen Kultusbürokratie gab er sein  Lehramt 1960 auf und
zog sich als Künstler auf die legendäre Achalm in der Nähe Reutlingens zurück.

Hier ein Bild aus den Stuttgarter Nachrichten – ein Eindruck der Idylle..
Horst Antes,

Walter Stöhrer,

Hans Baschang,

Hans-Martin Erhardt,


waren neben anderen seine Schüler in Karlsruhe und  unterrichteten
später selber  als Professoren an Kunsthochschulen.

Grieshaber, der in der Zeit des Nationalsozialismus Ausstellungsverbot hatte, war Zeit seines Lebens
ein politischer Künstler, der sich mit seiner Kunst

gegen Diktaturen wie in Griechenland oder Chile, 
( zur Definition lt. Wikipedia gibts davon  ja wieder einige ….

gegen die Zerstörung der Umwelt (Walfang), Umweltkonferenz in Stockholm 1974
immer noch aktuell ..
ich habe länger geschaut……
       

gegen Missstände im Bildungswesen, in der Psychiatrie und vor allem auch

1968 gegen den Vietnamkrieg engagierte.

Dabei war das von ihm begründete Mappenwerk „Engel der Geschichte“ von besonderer Bedeutung.

Von 1964 bis 1981 erschienen 24 Ausgaben. Hier ein paar Beispiele aus dem Vortrag
   Martin Luther KIng 1968
  zu Margarete Hannsmann ( siehe unten) 
  hier die verlinkung zur 
Hintergrundgeschichte aus “der Zeit”  aus 2012
https://www.zeit.de/1971/37/nun-sprechen-die-kamele


Der Titel hier : Jesus ans Kreuz genagelt aus 
 11. Station aus “Kreuzweg der Versöhnung”,

Jeder dieser Mappen, in denen Grieshaber auch den Dialog mit der Literatur suchte,
mit Schriftstellern wie Heinrich Böll,

Rose Ausländer,

Margarete Hanssmann,

Johannes Poethen,

Franz Fühmann u.a. ,

war ein Text des Philosophen Walter Benjamin vorangestellt.

Sehr interessant ist hier der Aufsatz in Wikipedia zur Aura – eines Kunstwerks – interpretiert von Walter Benjamin 
https://de.wikipedia.org/wiki/Aura_(Benjamin)
 dazu gibt es gleich noch einen interessanten Artikel in Wikipedia nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kunstwerk_im_Zeitalter_seiner_technischen_Reproduzierbarkeit

Grieshaber engagierte sich dabei auch für Minderheiten, Rechtlose, Verachtete, suchte die Aussöhnung mit Polen,
die Freundschaft mit Künstlerinnen und Künstlern der DDR u.a.
Der Mensch war Grieshaber bei all seinem Schaffen im Mittelpunkt.
dessen  Würde er mit seiner Kunst zu festigen und verteidigen suchte.
Schön hier der Verweis auf das Projekt von Frau Professor Griebel und
“ZweiSchlüssel” – siehe Bericht vom  08.03.2018

Große Sympathie entwickelte HAP Grieshaber auch für die Studentinnen und Studenten der 68-er Generation.

Das Museum Würth ehrt HAP Grieshaber aktuell mit einer großen Ausstellung.
Auf Schloss Villa Ludwigshöhe (Edenkoben/Pfalz) ist eine weitere Grieshaber-Ausstellung zu sehen.

Und wie immer , zum Schluss ein wenig Musik – na , nehme ich einfach mal den jungen Bob Dylan  von 1967,
da er ja grade für sehr viel Geld in Baden- Baden ein Konzert gegeben hat, bei dem ich nicht war. 
Laut Kritik in der BNN – unten abgedruckt, war es sehr gut. 

Sie ist da. Offene Tür.

Artikel von Peter J. Funk  mit den Eingangsworten : Die Legende lebt,  aber die Fans werden leer  ausgehen,
keine Fotos, keine Handy,  keine Tablets ,    Verstöße, klingt so nach Gesetz ….. werden geahndet..?
Laut Bericht mit Rausschmiss… ach ja , die 68 iger   

Was stand da im Artikel? Hier passiert was und du hast keine Ahnung was das ist, oder – Herr Jones?
Öde an die Freude von Beethoven – Gebäck  Öde  – spröde.
Frieden !      4:44 nicht 5:45  sieht doch aus wie Dylon ?
Ach so :       Narrenfreiheit im Alter zu kultivieren  und  :  .
auf dem Weg über die Geschichte des Angriffkrieges gegen Polen und Russland sagte sie, …
in Bezug auf die vielen aus Russland und Polen kommenden Pflegekräfte:   ab 4:45 Uhr ( so verdammt früh) würde im Heim ….. „zurückgepflegt“.

https://www.ardmediathek.de/tv/Eurovision-Song-Contest/Niederlande-Waylon-Outlaw-In-Em/Das-Erste/Video?bcastId=50215392&documentId=52359436

Sollte ich noch das Lied entengled  einsetzten ? 

 

Toni Merz Kunstpreis 2018

Wer ist Toni Merz?  Eine kurze und  prägnante Antwort erhält , wer die Seiten von
siehe unten
NETMUSEUM   besucht  :   www.netmuseum.de/ 
Auf der Seite befinden sich viele nette Hinweise zu weiteren  Ausflugszielen für freie Sonntage. 

Im Toni-Merz-Museum in Sasbach ist aktuell die Ausstellung “Eingeparkt” von Peter Seesemann
und heute die  Verleihung  des gleichnamigen Preises zu sehen.
Der Toni Merz – Preis ist  von der Gemeinde Sasbach und der Toni-Merz-Stiftung ausgelobt.
Mit diesem werden im Gedenken an den Sasbacher Künstler und Kunsterzieher Toni Merz junge Künstler der
Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, dem Studienort von Merz, für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.
Der Preis ist mit 1000 € dotiert.

Der diesjährige Preisträger Seesemann ist 1993 in Freiburg geboren, studiert im 9.ten Semester
Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe.

Gleich neben dem Eingang zum Museum rechts,  befindet sich eine Skulptur von Toni Merz,
     
Die Besucher wurden von den Museumsbeauftragten Kurt Degen und Frau Bauer, sowie dem 
Bürgermeister Gregor Bühler freundlichst  begrüßt.

Um die ersten Eindrücke der Austellung zu zeigen : Zimmer links –
Hier sind die Werke  : Grünes Wachsbild mit 
einem und zwei Reißverschlüssen –  mit den  Titeln “ZipZap” und “Zap” zu sehen.
   

hier rechts im Bild der Preisträger  und seine Professorin Frau Corinne Wasmuht.

und hier ein weiteres  Kunstobjekt
Beschreibung :  Rote Skulptur aus Wachs auf einem Betonsockel
Titel  : “Oh Daisy”
     
Wenn dies oben  Schlüssel darstellen soll, so befand sich
auf der Rück- oder wars die Vorderseite der Skulptur, am linken äußeren Rand
ein silberfarbenes Schloss. 

Offiziell ist zu Lesen :
Seesemann zeigt aktuelle Werke, die, laut Einladungsschreiben, “sich im Bereich von Bild, Skulptur und Installation
bewegen. Planen, die aus Wachs bestehen, werden umringend angebracht und erzeugen einen skurrilen Touch.
Die Adaption vom Wachs an das gewohnte Plastik stellt alte Sehgewohnheiten in Frage.

Im weiteren Ausstellungsraum war dann diese große Skulptur zu sehen
Beschreibung :  “Große weiße Wachsinstallation um die 2 Säulen herum” mit dem
Titel : “Order weiß”   die tatsächlich vor Ort aufgebaut  wurde  und wieder abgebaut wird. Zum Geheimnis des
“wie” das wohl mit dem Wachs funktionieren könne – sagte Seesemann –  “Geheimnis” und wichtig sei “der
Prozess an sich” , ob es bröselt, bricht oder reißt. 
           

Je länger man schaut, desto mehr Einfälle bekommt man dazu.

Weiter zu sehen waren auch 74 Aquarelle ohne Titel  an den Wänden des Raumes .
 

Rainer Beck, Beiratsmitglied im Toni Merz Museum in Obersasbach ging letztes Jahr  ( laut Internetartikle )
auf den Beginn der “Moderne” im Zeitalter der Aufklärung ein, wo das christlich geprägte Weltbild in die Freiheit entlassen wurde.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gebe die Kunst symbolische Begriffe, die Emotionen und persönliche
Empfindungen widerspiegeln, sie schaffe Balancen, in dem ein Element das andere stützt. 
Leider war Herr Professor Dr. Rainer Beck, der im Beirat der Toni-Merz-Stiftung ist, 
bei der diesjährigen Preisverleihung aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend.
Die Besucher haben dies sehr bedauert. 
Freundliche Begrüßungworte richtete daher Frau Bauer an die Besucher.


Hier unten zu sehen,  Bürgermeister Bühler, Peter Seesemann  und die Preisträgerin des Vorjahres, Laura Sacher,
ebenfalls  Studentin  an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Professor Harald Klingelhölle.
Preisverleihung von links Seesemann, Bühler, Sacher

    

  hier der
Moment der
Weiterreichung des Preises
der Toni Merz Stiftung


Auch zahlreiche Mitstudent/Innen der Akademie Karlsruhe ließen es sich nicht nehmen,
an der Preisverleihung teilzunehmen, das schöne Wetter und die Umgebung von Sasbach zugenießen  und
zeigten sich äußerst zufrieden und glücklich über ihr Studium an der Akademie, ob  für
die Fachrichtung Lehramt oder freie Kunst.   

zweiSCHLÜSSEL und Weltfrauentag

Am 07.03.18  fand die Eröffnung des Ausstellungsprojekts   “wohnungslose Frauen und
Studierende der Kunstakademie begegnen sich unter dem Motto

– “zweiSCHLÜSSEL”  in der Kunstgalerie 

“KUNSTPERIPHERIEN”  von Peter Empl
  hier mit Frau Dr. Griebel
bei Sozpädal e.V.  in der  Scheffelstraße 37 in Karlsruhe statt. 
Die Rosen hier waren  nicht für alle anwesenden Frauen anlässlich des heutigen Weltfrauentages gedacht,
sondern waren ein Dankeschön für  alle HelferInnen, die dafür gesorgt haben, dass die Ausstellung so
stattfinden kann.  
 

  Zur Einstimmung spielte
Antje Schumacher  das Lied von
Israel Kamakawiwo :  O
ver the rainbow   🙂


Hier zu sehen Lissi Hohnerlein von Sozialpädal  e.V.,    dem Projekt
zur Förderung  sozial benachteiligter Personen und Personengruppen bei ihrer
Ansprache zum  Projekt. 
Dabei geht es vor allem um Menschen, die vom öffentlichen Hilfesystem nicht oder
nicht ausreichend erfasst werden, z.B.  Bereich der Wohungslosenhilfe
und der Jugendhilfe      http://www.sozpaedal.de/index.php5

 
Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90 / die Grünen
richtete wohl abgewägte Worte  an die Besucher der Ausstellung.
Sie sagte, Institutionen wie diese,  die tatsächlich helfen, seien wichtig, da
wo die Politik versagt oder die Prioritäten falsch gesetzt werden.  


Frau Prof. Dr. Christina Griebel von der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe  war 
Initiatorin des Projektes und eröffnete ihre Rede mit der Frage :  Wo sind sie heute aufgewacht?
oder  indiskreter – bei wem – unter Hinweis auf ein Recht, dazu nichts zu sagen.
Der Gedanke jedenfalls führte dazu sich wieder bewusst zu machen,
dass täglich ein eigenes warmes  Bett zu haben, ein Luxus  ist.   

Sie verwies auf das harte Leben auf der Straße, dem Begriff der Heimat, der damit verbundenen
Erinnerung  an die Geborgenheit und Sicherheit der Kindheit, oder der Hoffnung, dass irgendwann dich das findet,
was du brauchst.
Aber die Geschichte des Einzelnen sei schwer zu erahnen.  Durch das Projekt sei die Chance gegeben,
etwas Bleibendes zuschaffen, die eigene Würde zu empfinden,
am Leben teilzuhaben und Spuren zu hinterlassen.


Auch Annette Niesyto richtete als langjährige Gleichstellungsbeauftragte
der  Stadt Karlsruhe Worte an die Ausstellungsbesucher.
Sie betonte wie wichtig der Zusammenhalt unter Frauen und  die gegenseitige Unterstützung
sei und erinnerte dabei  an den “Flashmob”  von 2011 an der Skulptur
von Herman Föry  “Marktfrau Klara” hinter der kleinen Kirche am Marktplatz.

Nachfolgend sind hier dann  die Ausstellungsstücke zu  betrachten, die während der,
wie Frau Dr. Griebel sagte:” temporären  Ko-existenz, nicht Ko-operation
entstanden sind,  als ein wechselseitiges Zeitgeschenk.

Wer die Originale sehen oder auch erwerben möchte, kann dies gerne tun.
Die Ausstellung läuft noch  bis zum 22.04.18  und wer
der Einrichtung etwas spenden möchte – kann auch das.
Hier ist der Verweis  zur Originalseite :      Spendenlink

    

  

   

 

    

   

   

    

    

  ein ähnliches Motiv gab es sogar schon mal
bei der Art KA 2017

   

 

 

  

    

    

     

    

     

    

    

     

      

     

      

   

       

    

 

  

 

         
Heidrun Schmiedel sorgte mit ihrer  Performance – “Myrmica” für Aufmerksamkeit

Musikalisch sorgte Antje Schumacher mit den weiteren Liedern von
Aretha Franklin :    Respect 
Doris Day :  Que sera sera    und
Nicole :   Ein bisschen Frieden

für Freude  und gute Stimmung  –  aber wirklich !

Und was Antje Schumacher noch so alles drauf hat – das zeigt sich hier  und zum Schluss gab es sogar noch eine schöne Verköstigung für die Teilnehmer der Ausstellung, auch Dank der Spende von Zonta – hier ein Link dazu     https://zonta-karlsruhe.de/   ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortlichen Positionen, die sich dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern.  :