Silvester

Wer kann sich noch an das Silvesterfest von 1999 auf 2000 erinnern?
Das Fest des Jahrtausendwechsels – das Millenium – Fest für NIchtkenner 🙂 
Hier ein Auszug aus Wikipedia –  ..
Jahrtausendwende
(auch Jahrtausendwechsel oder Millenniumwechsel) bezeichnet allgemein den Wechsel einer Zeitrechnung zu einem neuen Jahrtausend.

Das Jahrtausendwende-Problem

Nach dem heute praktisch weltweit gültigen Gregorianischen Kalender fand eine Jahrtausendwende letztmals zwischen dem 31. Dezember 2000 und dem 1. Januar 2001 statt. Die Silvesternacht vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Januar 2000, in der von vielen Menschen die Jahrtausendwende gefeiert wurde, war tatsächlich ein Jahr zu früh.

Die Erklärung liegt in einem sogenannten Zaunpfahlproblem: Der gregorianische Kalender bzw. die christliche Zeitrechnung beginnt mit dem Jahr 1 und kennt kein Jahr null. Das erste Jahrtausend umfasst deshalb den Zeitraum vom 1. Januar des Jahres 1 bis zum 31. Dezember des Jahres 1000. Das zweite Jahrtausend begann entsprechend am 1. Januar 1001 und endete am 31. Dezember 2000. Erst als das Jahr 2000 zu Ende war, endete auch das zweite Jahrtausend. Am 1. Januar 2001 begann das dritte Jahrtausend. Damit weicht die historische Zeitrechnung von der heute üblichen Alterzählung ab, bei der man nach Abschluss seines ersten Lebensjahres ein Jahr alt ist.

Millennium 999/1000 beziehungsweise 1000/1001

Der Jahreswechsel 999/1000 wie auch der Jahreswechsel 1000/1001 spielte für die Menschen an Silvester 999 wie auch an Silvester 1000 wohl kaum eine Rolle, da der Großteil der Bevölkerung vermutlich nichts von einem Millenniumswechsel wusste.[1]

Millenniumsfeierlichkeiten 1999/2000

 
11 Stunden bis zum Jahr 2000 am Eiffelturm in Paris und 7 Stunden  weiter ist bereits Silvester in Thailand.

Wenngleich, wie oben beschrieben, rechnerisch falsch, so wird dennoch häufig der Begriff Jahrtausendwechsel für den Jahreswechsel 1999/2000 verwendet.

Das war der Grund dafür, warum bereits in der Silvesternacht vom 31. Dezember 1999 auf den 1. Januar 2000 in aller Welt der Anbruch des neuen Jahrtausends mit zahlreichen eindrucksvollen Veranstaltungen gefeiert wurde. Der Begriff Millennium wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache als Wort des Jahres 1999 ausgezeichnet. In Wirklichkeit wurde nicht der Beginn eines neuen Jahrtausends im julianisch/gregorianischen Kalendersystem gefeiert, sondern dass die Jahreszahlen jetzt mit einer „2“ beginnen.

Der Volksglaube misst solchen Ereignissen hohe Symbolkraft zu und belegt sie mit zahlreichen Hoffnungen und Ängsten. So wurden anlässlich dieser Gelegenheit von einigen Menschen Weltuntergangsängste geäußert.

Wo und wann erlebt man als kleines Menschlein schon so einen Zeitwechsel oder Wechsel überhaupt.

Wie könnte es anders sein, dass ich nach dem  bewegenden Zeitungsbericht von heute,
( Beitrag zum Volkstrauertag und die Aufregung  wegen des russischen Schülerbeitrags zu Gefallenen Deutschen in Russland und die damit ausgelösten Sanktionsandrohungen gegen Schule und Lehrer   )  durch Zufall bei dieser Tagesschau gelandet bin. 
Die Tagesschau zeigt bewegend, was auch bereits in 1999/2000 in der Welt los war.  
Insbesondere zeigt sie den Machtwechsel von Jelzin zu Putin.
Seitdem ist viel Zeit vergangen.
Hier ein Rückblick zur Tagesschau vom 31.12.1999







Die Preise auf dem Bild sind noch DM keine Euro – aber nach fast 20 Jahren ….   daher hier die Tagesschau zur Euro Umstellung und dann der Vergleich dazu, was ist daraus geworden?




Aber was ist mit der EU seitdem passiert.  Die Rückblicke sind sehr aufschlussreich, finde ich. 
Ich habe den Milleniumwechsel  in Berlin bei meinem Bruder  verbracht, damals. 

Und  ich freue mich darauf, ihn dieses Jahr  wieder dort zu verbringen …. hier ein Eindruck von der morgendlichen
Fahrt nach Berlin.

     
Auf dem Weg von Eisenach  zu den 3 „Gleichen“   Burgen – und das andere Bild rechts  hat – ist von an Rutherford- 

 

Und damit dieser Beitrag nicht so ganz trocken ist,
hier die Parodie von Otto zu Miss Sophie …..




Ich sehe sehr positiv in das Neue Jahr – es geht wieder zuversichtlich zu und dazu hier die  Wunschkarte meiner besten Freundin : 

  briizzzzel  … die Katze kann fliegen… fataler Dizzle
May all your wishes come true for 2018
Stay happy, healthy and strong – ja das ist wichtig. 
With much love! So soll es sein.

Und dazu kommen noch die Yogi- Tee  Sprüche von heute  :

       und
hier, von einer Freundin…..
   

Ich wünsche einen guten Rutsch  ins  Jahr 2018 und
selbstverständlich
bleibt glücklich, gesund und stark. 

Spruch an der Hauswand beim Schloss ( Gutshaus) in Caputh: Spruch von Einstein:
Das Schönste was du erleben kannst, ist das Geheimnisvolle.   
Tja und dann ist  schon Januar  – so schnell !

Zum ersten Januar 2018 gefällt mir dieser Bildschirmschoner des Laptops doch ausgezeichnet:


und selbstverständlich auch die
Karikatur von Bengen in der BNN vom 02.01.2018  🙂


Das ist ja was ganz anderes aktuell auf Youtube ,  es gefällt mir gut…  da weiß man wenigstens wo es herkommt,  aber ist wohl auch schon älter …
🙂
– ja, ich mag Jazz, wenn er nicht so wild durcheinander ist.  Diesen hier mag ich sehr.




 

Siegen

….einmal wieder in Siegen sein,  die Eindrücke aus der Stadt aufnehmen, durch die alten Straßen
laufen.  Sie sind nicht mehr da – die Eltern, Nachbarn,  Personen, mit denen man groß geworden ist.
Die Straßen sind dennoch vertraut, die Sprache klingt im Ohr, woarr!!
Die Stadt hat in den vielen Jahren der Abwesenheit ihr Gesicht verändert.
Ein wenig fremd kommt man sich dann schon vor, solange, bis man dejavus hat.
Davon gab es einige. 
 
Aus meiner Erinnerung hatte die Sieg ( Fluss) ja diese hässliche Parkplatzüberkragung  Jahrzehnte lang seit den  70-igern gehabt. Vor einiger Zeit wurde dies wieder zurückgebaut.  
Das war gut so!
Die offene Sieg mit den Treppenstufen vornedran schaffen Flair, lädt zum Aufenthalt ein ( solange Wasser darin fließt….)

Ich  schreibe lieber gar nicht mehr so viel, sondern füge lieber Bilder ein.

  Blick auf das untere Schloss

    Kakao – Gruß vom Weihnachtsmarkt  
Den beiden hier macht es Spass nebenbei am Stand zu arbeiten.
Im Winter ist es  der Glühweinstand, im Sommer mittelalterliche Märkte, dann wird an dem Stand Brot gebacken…
Der Kontakt zu den Menschen und die Abwechslung dabei macht ihnen Spass und das sieht man deutlich.

 

Dieser junge Barde unten,  der mich an James  erinnert hat,  Ort und Zeit hat gepasst 🙂 
bereitete hier einen Heiratsantrag für ein junges Paar vor
und dabei gab er unter anderem das Lied von  Ed Sheeran – perfect- zum Besten. .. 
Ich weiß das, weil ich ihn gefragt habe, ob der Standort zum Singen nicht etwas ungünstig sei, so weit ab vom Publikumsverkehr,
denn im offenen Gitarrenkoffer lagen tatsächlich ein paar Münzen :-).. das Ereignis startete um 16 Uhr , fast wollte ich glauben,
dass es ein Schauspiel sei, aber das wäre dann doch zu vermessen zu glauben, es handelte sich dabei um das Treffen/ Wiedertreffen
hier nach so vielen Jahren und dem ersten Treffen mit zarten Alter von ca. 2o/ 21 als der eine sein Zuhause verloren hatte  oder doch ?
Leider habe ich nicht mehr von den Geschichten, die er noch vorgetragen hat, die wohl das junge Paar
betrafen, mitbekommen,  aber es war ein schöner, origineller  Antrag.  
               

Das Bild unten zeigt die Freunde des Paares, (oder doch Schauspieler)  die, nachdem wohl das Ja erfolgte, umgehend gratulierten,


Das ist doch wirklich das Schönste.. oder?   Den Menschen finden :

     das  Glück wünsche ich den beiden oben, auch stellvertretend.

Die Kulisse des bekannten Apollo – Theaters  passte dafür doch  hervorragend.
Der kleine Prinz (  man sieht nur mit dem Herzen gut)   in Plakatform, zeigte das Programm des Theaters
im Dezembe 17  und wünschte dabei allen ein frohes Fest. 

Dem schliesse ich mich doch auch umgehend an, wünsche allen, denen ich das nicht persönlich sagen kann…..
ein frohes friedliches Weihnachtsfest!  
Vielleicht mit Gänsebraten und später Jägermeister… 🙂

 

     
 

Hier die Bühne für ein kleines Vortragsprogramm.

Nachfolgend die Bilder des beleuchteten Weihnachtsmarktes und der Innenstadt.

          
     
        

   
Viel Freude hat auch das Treffen  mit den alten Klassenkameraden/Innen gemacht.
Das hat gut getan. Sogar Mädels aus der Grundschulzeit waren da.
Der Weihnachtsmarkt war  gut besucht,  die Menschen fröhlich und  ausgelassen. 
Das war schön zu sehen. Das war eine Maßnahme  gegen Angst. 
Und zu aller Einbildung roch dann das Hotelzimmer später nach Weihrauch…..!

Zum Abschluss kommt jetzt keine Musik, obwohl was Weihnachtliches wäre auch ganz schön – nein –
nicht last Christmas –
das ist schon von SWR3 und Max Giesinger besetzt…   aber diese Karten passen……dejavu…?


Das ist wohl wieder fehl am Platz, was ?   







Irgendwie muss ich den Siegener Beitrag noch ergänzen : mit Bildern aus dem oberen Schlossgarten in Siegen  
    hier die Skulptur : vergesst den Osten nicht  
  der dicke Gefängnisturm 

  Geburtsort von Peter Paul  Rubens ist in der Altstadt von Siegen 28.06.1577
Er war flämischer  ( Antwerpen) Barockmaler und laut Wikipedia – Diplomat der spanischen -habsburgischen  Krone,
weil der Vater Jan reformiert war- ( schon wieder Luther ) musste die Familie fliehen – zunächst nach Köln ..
   es gibt so viel Interessantes über Rubens zu lesen-
unter anderem hatte er Unterricht bei Otto van Veen…

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Paul_Rubens

Hier noch weitere Bilder / Blicke auf das hügelige Land in Siegen, die Stadt mit den  7 Hügeln, wie Rom…

    

    
Ausblick auf die Stadt vom Schlossgarten mit den Tafeln der Partnerstädte von Siegen, Monaco, Bern, Lomé,Quadagouou und Genf.  
Die Partnerstädte waren mir gar nicht so bewusst. Die könnte man ja auch mal besuchen…..wieder ein bisschen reisen.
Das ist notwendig?  Wieso fällt mir dazu der römische Spruch ein „veni , vidi, vici…“  März,  da gab es kein entrinnen, bei dem Blick….
aber danke für die Hilfe wieder frei zu werden.

   das obere Schloss mit der Rubens – Ausstellung,
ich habe es geliebt mit den Filzpantoffeln durch das Museum übers Parkett zu schlittern … 🙂

    Blick durch das Tor in den Innenhof
f     Blick durch das Tor auf das Krönchen der Nikolaikirche
.
Dieses Silvester, habe ich mir eingebildet, mit jemand ganz besonderem zusammen zu feiern.
Tja – die Hauptstadt ist so voll.  Es  ist auch unglaublich, wie viele Hotels schon ausgebucht sind, oder dummerweise geschlossen haben.

Tja, das Märchen von Frau Holle, das am 2ten Weihnachtsfeiertag  
im Fernsehen lief … mit dem schmucklosen Raben, das Motiv hatte ich in Siegen auch schon gesehen
  wieder so ein Zufall ….   und so viele Leute im Schlossgarten.

Silvester fahre ich zu meinem Bruder nach Berlin…werde dort an diesem Tag im Schlossgarten..
 – in die blätterlosen Lindenbäume gen hoffentlich – Sonne -gucken.  ( Nachtrag – ne, ätzend kalt und nur Regen und  ein kurzer Vortrag überFritzen’s  Kartoffelanbau  )

In der Nachbarschaft, einem kleinen Ort ausserhalb der Großstadt, hat es ein sehr schönes italienisches Restaurant.
Schön, wenn es für den Abend dort noch einen Tisch gäbe….
ach was…ich reserviere einfach! 🙂  erld.   Bericht, wie es war dort  – siehe 02.01.18

So..das letzte Bild….Feuerwerk  über der Quadriga… aber von wo aus – keine Ahnung ….
hier ein schönesBild als Bildschirmschoner vom PC


Begleitmusik aus Dezember




Das Pinguinprinzip

Der Ausflug  in den südlichen Hotzenwald war sehr informativ .
Das Wichtigste im Leben ist zu wissen, was das Wichtigste ist. 
Dinge, die einem vor Augen geführt werden, helfen zu verstehen,
ob Pinguine in der Wüste … als vermeintliche Fehlkonstruktion…    

siehe von Hirschhausen ……:-)    ich hoffe das Video ist nicht geschützt




oder  ..  wie war das mit dem kreativen Chaoten ….wer kann sagen  –  was ?   – oder – wer   oder wo man tatsächlich ist ?  

Letztens habe ich wieder die CD von Willer gehört.
Es sind schöne Songs drauf.  Da haben mich einige angesprochen – sagt man doch so ? 
Dummer?  weise  kann ich nicht  aufhören, auch auf die Texte von Liedern zu hören….  zeitlos  – Lied 13 -sehr schön. 

Und bei schöner Musik-  konnte ich wieder dem neu begonnenen Hobby nachgehen – Seidenmalerei.
Nun, mir gefällt das heutige Ergebnis sehr gut, das ist die Hauptsache.

Die Frage ist nur, reicht das aus? Kann und will man davon leben?  Das muss jeder für sich entscheiden. 
Aber seine Talente zu fördern, Spass dabei zu haben , das ist das Wichtige. 
Wer darauf  getrimmt ist, immer erfolgreich zu sein, verlernt   daran zu glauben, dass  z.B. auch
Malen ohne Grund- weil nicht für den Verkauf bestimmt, Spass machen kann.

Als ich dieses Bild gemalt habe – natürlich nur abgekupfert, habe ich Freude daran gehabt.

 
  Das Bild hängt im Büro, ist nicht für den Verkauf bestimmt. 

 

 

 

 

 

 

Faust im Sommer

Anfang August diesen Jahres hatte ich auf dem Weg nach Bayern bereits das Vergnügen an dem kleinen 
Ort Knittlingen, nicht weit vom  Kloster Maulbronn , vorbeizufahren, nicht ohne mich dort ein wenig umgesehen zu haben.  
Es existiert ein kleiner ausgeschilderter Rundweg durch den beschaulichen Ort.
Ein wenig verfallen sahen die Häuser zwar aus, aber dennoch war ein spezieller Flair zu spüren.
Hier ein paar wenige Eindrücke. 

            
Kern des Ortes mit  dem  Rathaus

         

Knittlingen ist der Geburtsort von dem „Historischen  Faust“   hier zu sehen der  Wegweiser zum Museum  im Rathaus

                    
Hier an der Tür befindet sich der HInweis auf den Zugang zum Museum
mit den entsprechenden Öffnungszeiten.

Tja , aber was hat es denn mit dem historischen Faust auf sich ?
Ja wie – nur nachdenken ? 

Hier ein Auszug aus Wikipedia – kurz und bündig :

Johann Georg Faust, auch Georg Faust, (* wahrscheinlich um 1480 in Knittlingen
(in verschiedenen Quellen werden auch Simmern, Rode und Salzwedel genannt);
† um 1541 in oder bei Staufen im Breisgau)[2] war ein wandernder
Wunderheiler
, Alchemist, Magier, Astrologe und Wahrsager.
Sein Leben gilt als historische Vorlage der bekannten Werke von Johann Wolfgang von Goethe:
Faust I und Faust II. In allen Zeugnissen über Faust, die zu seinen Lebzeiten niedergeschrieben wurden,
erscheint Faust immer mit dem Vornamen Georg oder Jörg. Von einem Johann Faust wird erst mehr als zwei Jahrzehnte
nach seinem Tod geschrieben, weil er selbst wohl den häufig verwendeten ersten Vornamen Johann aussparte.[3]

Aus Berichten über Faust entstand in Verbindung mit älteren Magiergeschichten die in vielen literarischen und
musikalischen Werken verarbeitete Faust-Sage.

       
weitere Details zu dieser „Sator-Arepo Formel“   gibt es unter dem Link  –

Details zur Formel

Teufelsbeschwörung… grusel
Bedeutung der Worte ( Auszug aus obiger Seite )

Es bestehen mehrere Ansätze, die Wortfolge zu übersetzen. Woher das Wort arepo stammt und was
es bedeutet ist nicht bekannt. Sator wird im Christentum als anderer Begriff für „Schöpfer“ verstanden.
 
In der Spätantike und im Mittelalter verbreitete sich das Sator-Arepo-Quadrat rasant.


Dem vierfachen Palindrom wurde Aufgrund der seltenen Eigenschaft magische Eigenschaften zugeschrieben. Es war die Zauberformel schlechthin.
Zudem wurde das Quadrat verwendet um sich vor Seuchen und Unheil zu schützen. (Dafür gab es auch „Bisamäpfel“, Behältnisse für ätherische Öle).
 
Weitere Abbildung und Beispiele finden sich noch am Dom zu Siena und im Deckengemälde der Peter-und-Paul-Kirche auf dem Westerbuchberg.

Eine andere Quelle  – spricht  vom Sämann und Acker…. erinnert mich irgendwie an die Skulptur von Dave Pflugi- aber  nicht in Luzern

 

                           

Und wer noch mehr Details braucht zu der Tragödie  – um Faust, Gretchen und Mephisto …
hier ist der link zu der Wikipedia – Zusammenstellung.     Faust Wikipedia
Und am Ende ist das Leben von Gretchen – hinüber!
Der vom Teufel  verjüngte Faust ( na guck aha )  hat sie ein wenig -kirre gemacht ?
( abgeänderte Fassung..aus dem sie sicher auch wieder rauskommt..  

Aber für die Story kann Knittlingen ja nichts dazu , der Ort ist  sicher mal eine Reise wert. 
Und  da soll man nicht auf  gruselige Gedanken kommen.

 

Toller Ausschnitt  – auch die Kameraführung   schwarz – weiß !  

Ich denke…viel dieser Tage.. zum Beispiel an Rückschritte in Polen – und neue Inquisition. 

Tja und was steht heute in der Zeitung 21.12.17- Brüssel geht gegen Warschau vor wegen Gefährdung von Grundwerten.
Es bestehe eine ernsthafte Gefahr für die Unabhängigkeit der Justiz und der Gewaltenteilung. Wozu das führt, sieht man ja in der  Türkei. 
Leider   unterzeichnete Präsident Duda weitere Teile der umstrittenen Maßnahme.
Der Dialog mit Polen sei gescheitert, so dass die Einleitung des Verfahrens nicht mehr zu verhindern war.
Ob die Versicherung des neuen Regierungschef ernst gemeint ist, rechtsstaatliche Grundsätze einzuhalten, wird sich zeigen.   

Ach ja , das Konzert in Knittlingen, an dem ich unbedingt teilnehmen wollte,  habe ich nicht verpasst.

Gute Musik bleibt nun mal gute Musik. Ich habe es genossen – Punkt.
Das Ambiente dort ist sehr schön, die Leute sympathisch. Dort zu sein war ich mir selber schuldig.
Und wer denkt und sagte was von big?    

Und ein herzliches „Hallo“ nach Frankreich – wie nett mich auf diese Seite hinzuweisen – im aktuellen April – Modus.
 




 

Yogi Weisheiten

Die andere Art an gesammelte Weisheiten, ausser über Glückskekse vom China – Restaurant  zu kommen,
ist „Yogi Tee“ zu trinken und zu schauen, welche Sprüche dir mit auf den Weg gegeben werden.

Gerne zeige ich mal, was genau bei mir dabei rausgekommen ist :  


Die Spiralen auf dem Küchenpapier sind rein zufällig.
Von oben gelesen – falls es zu undeutlich ist: 

1. Mitgefühl ist eine stetes Geben seiner selbst an andere
2. Nichts ist wie du, nichts war wie du, nichts wird je wie du sein. ( dabei lachte mein Gegenüber  – komisch?)
3. Lebe deine Stärken ( damit ist sicher nicht spinnen und träumen  mit Glanz in den Augen gemeint…. )
4. Lasse die Dinge zu Dir kommen.  ( Aha  )

Viele interessante Vorträge habe ich in der letzten Zeit gehört – z.B. über youtube
zum – nicht nur Motivationstraining –  aber auch andere interessante Fachvorträge, so zum Beispiel sehr interessant
die Themen
a) Kränkungen  – nimm es nicht persönlich, die zerstörerische Kraft von Kränkungen,
b) Akzeptieren von Dingen die unabänderlich sind
c) Wege aus dem Gedankenkreis – wenn etwas immer wieder und wieder durch den Kopf geht.

d) Auch sehr interessant ist ein Buch über das  „Ausmisten“  oder auch im Originaltitel – „Magic Cleaning“.
Aber alle Theorie nützt nichts, wenn man es im Endeffekt nicht anwendet.

Daher zunächst erstmal der Tipp

Postkarte vom Verlag „undercover“ eigentlich wohl zum Geburtstag..oder zur Aufmunterung

Jetzt aber erst mal zum Thema
a ) Kränkungen und ihre zerstörerrische Macht,  dazu die    4 W’s .  

Was sind  Kränkungen? 
Vom Wortstamm steckt  – schwächen, schädigen , plagen und erniedrigen  dahinter.
Es gibt immer einen kränkenden Absender und einen gekränkten Empfänger einer Botschaft. 
Es betrifft immer die gefühlte Entwertung der eigenen Person, zum Beispiel
durch Kritik,  Ablehnung,  das Gefühl,  nicht wichtig zu sein,  Ausschluss  oder ignoriert oder als 
Mensch nicht beachtet zu werden, fehlende Anerkennung von Leistungen etc .
Auch das kann zu einer anhaltenden Erschütterung des  Selbst der Person und des Wertes führen.   
Kollektiv durchgeführt nennt man das mobbing.
Tja  und was, wenn  dein Boss  dir erklärt, dass du Dinge zu persönlich nimmst und das auch noch im Zeugnis 
verewigt – ohne vorher mit dir zu reden ?  Vollkommen egal – denn – siehe die Lehren… es war mir eine Lehre 🙂   siehe wie
man damit umgeht.

Welche Gefühle rufen sie hervor ?
Kränkungen haben einen destruktiven Charakter,  treffen aus sensible Stellen ,
entwerten und rufen Enttäuschungen hervor , wenn man sich hat täuschen lassen,
insbesondere
wenn man absichtlich veräppelt wurde,  ( Nachtrag  „Rentnergroupie – faktotum“  – klingt aber lustig)
der Gerechtigkeitssinn wird verletzt und hat oft nachhaltige Wirkung,
Letztendlich wenn man Gefühle verbalisiert :   Schmerz,  Scham,  Angst oder  Wut 
Zu dem Thema wurde ein Buch empfohlen  – Gefühle und Emotionen – ein Haufen Energie ….
Kränkungen können auch absichtlich zu Desillusionierungen durchgeführt werden…
nach dem Motto  – „komm mal wieder auf den Teppich runter“, wenn man glaubte zu fliegen..    

Wozu können sie führen ?
Im schlimmsten Fall zu Amok ( explodierende aufgestaute Wut )  – gibt es ja genug Beispiele für
Personen oder Personengruppen   ( Attentate, Anschläge,  Racheakte )
die aufgrund anhaltender unverarbeiteter Kränkungen gewalttätig geworden sind. 


Wie geht man am besten damit um? 

Die Frage ist, was macht der Empfänger daraus.
Dazu ein schönes Bild, was man sich gut merken kann : 
Ein Körner pickendes Huhn und was dann raus kommt –

Genannt   – input – putput –  output       🙂  

Ich entscheide selber, was mich verletzt. 
Was mache ich draus. 
Wenn ich aber tatsächlich gekränkt bin, es nicht abwenden kann,
dann gab es im Vortrag eine kleine Anleitung wie damit
umgegangen werden kann :

–  bewusstes Atmen,
–  Distanz,
–  Gefühle klären,
–  Verantwortung übernehmen, 
–  Kränkungssituation als Lernsituation annehmen,  

in der Gelassenheit liegt eine Chance.

denn Kränkungen fördern Empathie – verändern was veränderbar ist.   
Das alles zu wissen ist für das tägliche Miteinander sehr wichtig.
Auch im Nachhinein kann man für Kränkungen noch Entschuldigung sagen, das ist zumindest ein Schritt und tut gut.
 Zu lange …sollte man damit nicht warten, denn zu lange, kann dann zu spät sein, muss aber nicht.

Das hängt vom individuellen Wert ab, weil , wenn es was Wert war…..gibt es kein zu lang und damit-zu spät.
Und wer vorsätzlich mit der Veräppelung  weitermacht – kann wirklich stolz auf sich sein. ( ironisch)

Daher also  – Lernen, lernen, lernen! 

Im Vortrag hieß es auch, dass Kränkungen eine nachhaltige Wirkung haben.

Und zur Entspannung :




und dazu sich einfach mal  künstlerisch betätigen.

      das macht voll Spass…. 

Das Thema ist sehr interessant, dass heute 13.12.  in der BNN gleich zwei Artikel waren, die dazu passen. Einmal für Kinder…Teil Benni.. :

 

Der andere Artikel schien über Beleidigungen zu handeln, war aber letztendlich eher Werbung für einen Redeklub –
denn auch Reden will gelernt sein .  Manchmal sollte man vorher üben – bevor man was sagt, habe ich irgendwie gehört ?

Und für die Stimmung- in der Jahreszeit –  habe ich auch angenehme Musik  vom aktuellen Album – auch zum Tanzen in der Küche geeignet , letztes Jahr war das Justin Timberlakes  Musik
– gute Musik  – ist gute Musik ,  ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk !




Dann noch zum Abschluss der Text von Pablo Neruda –  Literaturpreisträger von 1971 
Stirbt langsam, wer nicht reist,
wer nicht liest,
wer der Vergebung in sich nicht begegnet.
Stirbt langsam, wer sich zum Sklaven der Gewohnheit entwickelt mit der tagtäglichen wiederbenutzung der gleichen Bahnen,
wer die Marke nicht ändert,  es nicht schafft, die Farbe seiner Kleidung zu wechseln, oder nicht mit Unbekannten spricht.
Stirbt langsam wer die Liebe und ihren Strudel der Emotionen vermeidet, genau diese, die den Glanz in die Augen wiederbringen und 
die zerstörten Herzen restaurieren.
Stirbt langsam, wer nicht wagt das Sichere und das Unsichere für einen Traum zurückzustellen, wer sich nicht erlaubt  und sei   es nur für ein einziges Mal
in seinem Leben , vor den vernünftigen Ratschlägen zu flüchten.

Lebe heute!
Riskiere es heute !
Mach es heute !
Lass Dich nicht langsam sterben
Verhindere nicht dein Glücklichsein – das versuchen schon genug andere.  
 

Art Karlsruhe 2018

     Was hat der Nikolaus mit der Art Karlsruhe zu tun ?
hier  mit ermahnendem Zeigefinger 🙂 .   Wer hat den noch nicht gesehen ?
Überhaupt  – Nikolaus – hier ist die Variante der dicken Mathilde von
Ostende      
     und mit  Nussecken – a la Gildo Horn’s Mama, frisch gebacken. 
Schade , jetzt wollte ich den liegenden Nikolaus nochmals deutlicher zeigen – Pech – zerschmolzen durch die 
Sonne, die  intensiv durch das Fenster geschienen hat. 

Nun, der Prospekt für die neue  „Art Karlsruhe 2018“  ist pünktlich zum Nikolaustag eingetrudelt.
Mit Programmpunkten Artima und Sonderausstellung  Frieder Burda etc.
 
               
Wie schön. Ich habe mir den Termin gleich wieder in den Kalender eingetragen, nur nicht vergessen!
Ich bin gespannt, welche Exponate mir im kommenden Jahr besonders auffallen.
Von der  Art Karlsruhe 2017 habe ich immer noch so viele Ausstellungsstücke in Erinnerung und
fotografiert. Ich war von den vielen Eindrücken schier erschlagen. 
          
    Luther, der erste Wutbürger  und
  David Bowie  von Armin Mueller-Stahl  und Weihnachtsshirt
Nachtrag  – 08.01.18 Ich höre grade im Radio , David Bowie wäre heute 71 Jahre  alt geworden.
Na dann muss doch hier Lieder von ihm hier dazu




Steilvorlage für Merkel und Schulz

   
Verlierer  an  die Macht.  Aber  sind es wirklich Verlierer?  Frau Merkel  hat ja mit Herrn Altmeier
in der Position des Finanzministers, wenn auch erst mal vorlaufig,  alle  wesentlichen Fäden in der Hand.
Bei geschickter Verhandlungsführung können  beide Personen / Parteien  auch mit Sigmar Gabriel, schlank und rank wie nie,
gestärkt hervorkommen.
Und was das Finanzielle anbelangt, so ist bestimmt für Zufriendenheit bei den Wählern 
möglich, wenn es zu mehr Steuergerechtigkeit käme.
HIerzu gab es vor wenigen Tagen  einen sehr interessanten SWR 1 Beitrag vom Immobilienunternehmer und Multimillionär 
Josef Rick aus Ratingen.
Der Mann hat gut gesprochen.  Ich würde Herrn Altmeier vorschlagen, sich mit dessen Steuerberater kurzzuschließen.
Da kämen die Steuer- Schlupflöcher und Ungerechtikgleiten schnell auf das Tablett und die Begeisterung der Menschen wäre sicher.. 

Extrakt aus der Seite des SWR.1

„Die Reichen zahlen zu wenig Steuern, Superreiche können ihren Steuersatz letztlich selbst bestimmen, der Spitzensteuersatz muss dringend angehoben werden!“
Diese Aussagen kommen weder vom Deutschen Gewerkschaftsbund noch von der Links-Fraktion im Bundestag, sondern von einem Multimillionär aus Ratingen.
Josef Rick ist ein erfolgreicher Immobilienunternehmer, der im Fernsehen und in den Medien eine Diskussion über soziale Ungerechtigkeit ausgelöst hat,
die es so noch nicht gegeben hat. Und die bei kommenden Koalitionsverhandlungen möglicherweise noch eine Rolle spielen werden.  ( Moderator  Wolfgang Heim )

Weiter mit Details aus dem Interview :

Als Beispiel wurde der Ankauf eines Grundstücks durch ein Unternehmen angeführt, welches  darauf ein  Haus errichtete  und  danach verkaufte.
 Der Gewinn aus dem Verkauf betrug  2 Millionen Euro.  Nach Körperschaftssteuergesetz soll dann nur die Versteuerung von 5 % des Gewinns erfolgen, das heißt 
95 % der Summe bleibt unversteuert.  Im Endeffekt würden dadurch nur 30.000 € an Steuern eingenommen.  Ist das fair?
Als weiteres Beispiel führte Herr Rick einen  Hausverkauf in Münster an. Das Haus, das er   über 10 Jahre in Besitz gehalten hatte, konnte er mit 60% Gewinn veräußern.
Dieser Betrag blieb laut Gesetzgebung völlig steuerfrei. Frage-fair?

Puh , wie heißt es im Volk so schön,  da muss eine Oma aber lange für stricken?  Die Steuerlast tragen kleine Leute und der Mittelstand.

Herr Rick wunderte sich auch darüber, dass dieses Thema, obwohl in den Medien diskutiert, nicht von den Parteien (vor allem durch  Grüne in der ersten Verhandlungsrunde )
aufgegriffen wurde. Es gäbe wohl noch eine Reihe weiterer Schlupflöcher, die geschlossen werden könnten. 

Das wäre doch natürlich die Chance für die SPD – oder ?   

Wie heißt das in den Fortbildungsseminaren so schön  – Chancen erkennen, nutzen und duchsetzen … na „denn man  to“ auf nordisch –  plattdeutsch .
Das hätte Helmut Schmitt wohl dazu gesagt !
Hier der Link zum vollständigen Interview.

https://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/rick-josef-unternehmer-und-multimillionaer/-/id=1895042/did=20655232/nid=1895042/mdim5s/index.html

Aber das alles ist ja noch ziemlich harmlos .

Wenn man krasse Satire anhören möchte – hier einmal Hagen Rether  –

https://www.youtube.com/watch?v=kDV29Kkc-LA

Soderle — schwäbisch —- Monate später …..  das Ergebnis ist da ! GroKo …..  Freude und mit welchem Ergebnis – hui !

Grokos

So oder ähnlich stellt man sich derweil die Regierungsarbeit der Regierung in Warteposition vor.
Angetreten zur Wahl um Verantwortung zu übernehmen sind alle.
Jamaika   war eine Chance auf etwas Neues – vertan !

   schöne Karikatur von Erl – oben hat’s jetzt
aber nur noch einen Hirsch.  

Präsident Steinmeier hat Recht  zu neuen Koalitionsverhandlungen aufzurufen! 
Gewählt ist gewählt – sonst hätten sie gar nicht antreten brauchen.

Also keine Zeit verschwenden, auf zu neuen Verhandlungen.

Daher hier ein paar polemische Aufmunterungssprüche im November für die Partei die nicht mehr will !


Wie wollen sie sein ? 

S  P  D    =           s ( eltsam)  p ( ienzig )  d ( depressiv )  
 
oder …

S P D    =             s (ituativ) …  p( roduktiv)    und                 d (eutschlandorientiert)
             =             s (ensitiv )…  p(rofessionell ) und            d (urchsetzungsstark)

daher  :    Mut zur Groko    =   gro (ßer) Ko (mpromiss ) für Deutschland und Europa.

Nicht was wir erleben, sonder wie wir es empfinden macht unser Schicksal aus!

  

https://www.youtube.com/watch?v=wDJ0fmAYvy8

 

 

Volkstrauer

Der gleiche See, verschiedene Eindrücke –

       Sommer
    Herbst

     Winteroptik – trüb,  grau,  verschneit…
es ist das richtige Wetter für einen Volkstrauertag. 
Wenn man nach einem langen Spaziergang am Morgen dann in die
warme Stube zurückkommt und zufällig den Fernseher anmacht…….-   

Ja, Ich habe  damit zufällig den Beiträgen, sowohl musikalisch als auch den Verbalen  heute im Bundestag
zum Volkstrauertag zugehört und lauschen können.
Sowohl die  SchülerInnen  und Schüler aus Deutschland und Russland , die an dem 
Projekt der Personalisierung der teilweise anonymen Opfer des II Weltkrieges teilgenommen haben,
als auch die musikalische Untermalung dazu,  fand ich absolut gelungen und glaubhaft. 

Ein gemeinsames Konzept weiterhin zur Stabilisierung Europas, das kam wieder deutlich raus, sowie das Verständnis dafür,
das jeder Einzelne sich seines Verhaltens bewusst wird.
IN dem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass Bundespräsident  Steinmeier ja auch einen Besuch in Moskau abgestattet hat.
Eine tolle Karikatur dazu übrigens auch von Tomicek in Bezug auf das Rednerpult – auf dem – Jamaika-  angedeutet war..:-)

Das ganze Verständnis der Trauer um Opfer  – eigentlich aller Gewalt – sollte vielleicht übertragen  werden,  nicht nur auf die düstere Jahreszeit,
sondern zu allen vier Jahreszeiten.   Nein, hier kommt nun nicht Vivaldi – mit denselben Musikstücken. 

ier der Extrakt von der Seite des deutschen Bundestages, im Detail 

Jüri Ratas: Europa wird von der ganzen Welt gebraucht

Der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas während seiner Rede zum Volkstrauertag Bildinformationen öffnen

Der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas hat in der Gedenkstunde zum Volkstrauertag betont, dass der „unablässige Schutz der Menschenrechte“ die Gesellschaft festigt und ein „unabdingbares Mittel für die Aufrechterhaltung des Friedens“ ist. Ratas, derzeit auch Präsident des Rates der Europäischen Union, sagte am Sonntag, 19. November 2017, im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin, um die Stabilität des Friedens müssten sich alle kümmern und dafür Verantwortung übernehmen.

Europäische Institutionen gegen Feindschaft und Gier

Ratas plädierte für ein politisches Ideal, „das uns hilft, besser zu leben“. Aus diesem Grund „brauchen wir Europa“ und werde Europa „von der ganzen Welt gebraucht“. Die Institutionen der Europäischen Union würden helfen, Anzeichen von Feindschaft, Gier und Aggressivität entgegenzutreten. „Es gibt nur eine Welt und einheitliche Regeln. Mit anderen Worten, vertraue mir und handle so, dass auch ich dir vertrauen kann. Die Bedeutung dieser Botschaft kann man nicht hoch genug schätzen“, sagte der 39-jährige Regierungschef.

Ratas erinnerte an die Zeiten des Kalten Krieges, als ein Teil Europas „in eine dunkle Höhle“ vertrieben war und „wir fürchteten, uns niemals daraus befreien zu können“. Europa habe sich wiedervereinigt, und für die Esten wie für viele andere kleine Völker sei ein „endlos scheinender Alptraum“ vorbei gewesen.

„Vorreiterrolle Deutschlands bei der Aussöhnung“

Ratas betonte die „Vorreiterrolle“ Deutschlands bei der Aussöhnung. Helmut Kohl sei ein großer Europäer und enger Freund Estlands gewesen. „Unser aller Verpflichtung ist es, die Früchte seiner Arbeit und seiner Vision vom geeinten Europa in Frieden zu ehren.“

Der Ministerpräsident wies auch auf das 100-jährige Bestehen Estlands hin, das am 24. Februar 2018 gefeiert wird. „Als ein kleines Volk sind wir in unserem Herzen stolz, wir sind glücklich, diesen Meilenstein begehen zu können, denn alles hätte auch anders ausgehen können.“ Der Frieden in Europa lebe trotz der vergangenen Kriege. Frieden sei ein praktischer und emotionaler Wert, da er „eine Form des Existierens und des Selbstempfindens als Mensch in dieser Welt“ darstelle: „Frieden ist das Bewusstsein dafür, wie zerbrechlich und heilig das Leben ist.“

Dank für „ausgestreckte Hände der Zusammenarbeit“

Zuvor hatte der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, General a.D. Wolfgang Schneiderhan, daran erinnert, dass der Volksbund im staatlichen Auftrag über 830 Soldatenfriedhöfe im Ausland pflegt. „Nur indem wir, ohne Schuld zu pauschalisieren, zu unserer Geschichte und zu der mit ihr verbundenen Verantwortung wahrhaftig stehen, schaffen wir die Voraussetzungen, mit unseren ehemaligen Kriegsgegnern gemeinsam unserer Opfer zu gedenken“, sagte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr. Ein solches gemeinsames Gedenken sei nicht selbstverständlich, und man sei dankbar für die „ausgestreckten Hände der Zusammenarbeit“.

Mit dem 75. Jahrestag der sowjetischen Offensive zur Befreiung Stalingrads verband Schneiderhan die Hoffnung, dass durch die gemeinsame Erinnerung Versöhnung, Toleranz und Friedensfähigkeit zu „Imperativen unserer menschenwürdigen gemeinsamen Zukunft werden können“.

Deutsch-russische Erinnerung an Einzelschicksale

Schülerinnen und Schüler der deutsch-russischen Schulkooperation des Friedrichsgymnasiums Kassel und des Gymnasiums der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi in der Russischen Föderation berichteten von ihrem gemeinsamen Projekt, sich mit den Biografien deutscher Kriegsopfer in Russland und sowjetischer und tschechischer Kriegsopfer in Deutschland zu beschäftigen. Laetitia Grunewald aus Kassel sagte, sie wollten dazu beitragen, dass die Erinnerung wachgehalten und der hier Gestorbenen gedacht wird.

Der Schüler Jonas Vaupel aus Kassel stellte Iwan Andrejewitsch Gusew vor, Offizier der Roten Armee, der in deutscher Kriegsgefangenschaft an Tuberkulose erkrankte und an Ostern 1945 befreit wurde. Raphael Weiß aus Kassel erzählte das Schicksal der sowjetischen Zwangsarbeiterin Nadja Truwanowa aus Kirowohrad, die 17-jährig an einer schweren Krankheit in Deutschland starb.

Der Schüler Nikolaj Desjatnitschenko aus Nowy Urengoi schilderte das Los des Wehrmachtssoldaten Georg Johann Rau aus der Nähe von Sigmaringen, der im März 1943 als 21-Jähriger im sowjetischen Kriegsgefangenenlager Beketowka bei Stalingrad umkam. Waleria Agajewa aus Nowy Urengoi berichtete von Julius Dietrich, geboren 1912 in Küstrinchen (Brandenburg), vermisst seit Januar 1943. Irina Kokorina aus Nowy Urengoi machte schließlich auf Julius Vogt aufmerksam, der im Gefangenenlager Ljublino bei Moskau im Alter von 23 Jahren an den Folgen einer Vergiftung starb.

Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg

Das Totengedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg sprach Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier. Die Gedenkstunde wurde musikalisch umrahmt vom Jugendchor „Die Primaner“ des Georg-Friedrich-Händel Gymnasiums Berlin unter Leitung von Jan Olberg und vom Bläseroktett des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg unter Leitung von Hauptfeldwebel Jana Heß. „Die Primaner“ trugen „Die mit Tränen säen“ von Johann Hermann Schein (1586-1630), „Es geht eine dunkle Wolke herein“ von Hugo Distler (1908-1942) und „Lux Aurumque“ des 1970 geborenen US-amerikanischen Komponisten Eric Withacre vor. Das Bläseroktett spielte den zweiten Satz aus dem Larghetto un poco sotenuto von Josef Mysliveček (1737-1781).

Im Anschluss an das Totensignal „Der gute Kamerad“, vorgetragen von Hauptfeldwebel Jan Pompino, Solotrompeter des Musikkorps der Bundeswehr, schloss die Gedenkstunde mit der Europahymne und der Nationalhymne.

833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten

Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa 2,7 Millionen Kriegstoten auf 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung.

Das Leitwort ist: Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden. (vom/19.11.2017)

Nachtrag vom 28.12.2017

Mit absolutem Entsetzen habe ich heute einen Artikel (K-H Donath  BNN ) lesen müssen über die Reaktionen einzelner Menschen / Gruppen auf den
einfühlsamen Vortrag von dem jungen Austauschschüler Nikolai  aus Russland  ( aus Nowy Urnegoi ) im Bundestag zum Anlass des Volkstrauertages.
Mir hat es erst mal schier die Sprache verschlagen..
Was wird ihm vorgeworfen bzw. was hat er ausgelöst  :    Faschismushysterie in Russland  – Verständnis für deutsche Soldaten bringt den Schüler in Bedrängnis.

Er hatte doch nur von einem Soldaten berichtet, der im Kessel von Stalingrad ums Leben gekommen ist, hat sich  in dessen Lage versetzt und einfach mitempfunden, wie schrecklich auch dieses Einzelschicksal ist. Er hatte doch nur gesagt, dass es ihn traurig gemacht hat, die Gräber von Gefallenen anzuschauen, von denen viele in Frieden leben und nicht kämpfen wollten.    
Wie ich gelesen habe, soll auch Putins Familie deutsche Soldaten nicht pauschal für alle Verbrechen verantwortlich gemacht haben.
(Quelle lt. Zeitung Russkij Pionier 2015) 
In keiner Weise wird den sowijetischen  Opfern damit die Würde aberkannt, denn auch die gehörten sicher auch zu den Menschen, die in Frieden leben wollten.
Ich denke da hat sich doch auch heute nichts daran geändert. Die meisten Menschen wollen in Frieden und Freiheit leben. WEnn sie es nicht haben, versuchen sie es
zu erreichen.  Es gibt immer andere – wer auch welche Interessen dabei hat- dies zu verhindern.
Dass sogar das städtische Bildungsreferat  in Russland in dem kleinen Ort  – disziplinarische Maßnahmen gegen Schüler und Leherer angedroht hat, ist aus meiner
Sicht  – traurig. 
Ich kann dem jungen Nikolai nur sagen und raten  – Deine Rede und Deine Gedanken waren gut , bleib ja so wie Du bist, bleib stark .

Fondation Beyeler mit Klee

Ausstellung Paul Klee –
im Zeitraum vom 1.10.17 bis 21.01.2018,   Baselstraße 101 in  Riehen, Schweiz

An diesem trüben und kalten Samstag habe ich mich auf den Weg nach Riehen gemacht, um die seltene Ausstellung selber zu genießen.   
Zu allererst war ich von dem Gebäude und seiner traumhaften Umgebung beeindruckt, siehe Beitragsbild .
Bitte  – hier weitere Eindrücke :

  
Auf dem Gelände befindet sich auch ein schönes Café in das man vor oder nach dem Museumsbesuch  einkehren
kann.  

Laut Begleitheft zur  Ausstellung zählt Paul Klee zu den eigenständigsten und einflussreichsten Malern der europäischen Moderne.
Die gesamte Ausstellung soll sich zum ersten mal mit dem Aspekt der Abstraktion in seinen Werken beschäftigen.

In der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts wird die Entwicklung  der Abstraktion in den Bildern zum Hauptthema vieler europäischer Künstler,
so auch für Paul Klee.Dies schlägt sich von den Früh- bis zu den Spätwerken nieder.

Hier die Beschreibung und Lebensgeschichte zu seinen Früh – Haupt und Spätwerken.

        

 

Laut Begleitheft sind die ungegenständlichen wiederkehrende Motive  aus Natur,
Architektur, Schriftzeichen und sogar aus der Musik.
Die Ausstellung beginnt mit dem Jahr 1912 und umfasst ca. 110 Werke,
die natürlich nicht alle dargestellt werden können.
Zusammengetragen wurden die Bilder als Leihgaben aus zahlreichen
Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee.
Es werden auch Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem neuen Licht erscheinen lassen, heißt es.    
         
Laut einer anderweitigen Kommentierung zu seinen Werken sollen die Bilder
intim, verschlossen, keine Botschaft enthalten, keine Selbstauskunft geben, in sich gekehrt,
mit sich beschäftigt sein, ohne erkennbaren Ausblick oder Aufblick auf Welt und Zeit sein.

Ja und ?    – muss man von einem Künstler verlangen, dass er politisch ist, extrovertiert ?

Nun, das kann und darf er – wie er will.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde dieses Thema auf der Art Karlsruhe im Februar 2017
auch besprochen, (- siehe Beitrag)   ob Kunst politisch sein darf, kann oder sogar müsste. 

                 

                        

.     
 

In  den Ausstellungsräumlichkeiten sind auch zahlreiche anderweitige
sehenswerte Werke von Künstlern wie – nur beispielhaft –
Joan Miró, Piet Mondrian , Andy Warhol,  mit Beuys 1980…

Roy LIchtenstein,
Cezanne,
Willem de Koning und Richter und andere ausgestellt.

Am 25.11.17 zwischen  17 -18 Unr ( Nicolas Becker und Djengo Hartlap )
Klavierkonzert  mit Stücken von Rudy, Cage, Pärt und Einaudi  und

26.11.17  zwischen 11-12 Uhr (Mikhail Rudy)  Klavierkonzert
mit Stücken von Bach , Mozart, Wagner u.a.

wird die Ausstellung – Die abstrakte Dimension
auch noch musikalisch begleitet von  :
Musik die er liebte und die Musik die er beeinflusste.  

Schön passend auch – the sound of colors – bezüglich der Zugehörigkeit
von Klee zum Bauhaus – in Weimar  siehe Farbpaletten.