Thüringer An- und Einsichten

Thüringer An- und Einsichten

Das Dorf Eichelborn liegt zwischen Erfurt und Weimar um genau zu sein – 8 km von Weimar entfernt.
Wie heißt der Ort ?   Eichelborn, kennt man nicht.
Wer kennt schon die kleinen  aber verträumten Ortschaften dort ? No? ( Dialekt  :  nicht wahr?)
Was bekannt ist, ist der gleichnamige  Rastplatz an der Autobahn.

Wenn ich an Eichelborn denke, denke ich an Oma Luise und Uroma Klara.
Ich denke an die vielen  Geschichten,  die wir als Kinder gehört haben. 
Ausgedachtes über Fritzchen und Karlchen,
von wilden Schneeballschlachten,  Müller Lydia’s Bosheiten  und über andere,  wie sie auch alle  hießen im kleinen Dorf. 

Da sind die Bilder aus der alten Wohnstube wieder ganz präsent – naturgrün – verbunden.

    die alte Mühle

     so habe ich mir immer die Baumallee vorgestellt
von der meine Mutter über den Beschuss von Tieffliegern berichtet hat.
             

Der kleine Ort hat sich aber, seit ich das letzte Mal dort war, enorm verändert. 
Es wurde viel renoviert, auf und umgebaut. Nur die alte Dorfstraße – überm Dorf ist noch genauso schön alt
gepflastert wie zu Oma’s Zeiten. Eine Besonderheit im Dorf gibt es noch. Es ist ein Dorf ohne Durchfahrtsstraße.
Wo man reinkommt, muss man auch wieder raus.

Zur Zeit lese ich ein Buch ! Nicht weiter bemerkenswert? Ja , stimmt.
Auch der Titel ist ncht unbedingt ein Reißer. Es ist von Hermann Hesse – je genau der – 
der mit der Definition für Eifersucht…..Leidenschaft … Eifer  sucht was Leiden schafft.
Das Buch heißt : Freude am Garten !  Herausgeber Volker Michels Inseltaschenbuch.   
Auszugsweise mal
Gedicht an meinen Bruder                   ( wenn oben schon so viel Kindheitserinnerungen da sind) .

Wenn wir jetzt die Heimat wiedersehen,
gehen wir bezaubert durch die Stuben,
Bleiben  lang im alten Garten stehen,
Wo wir einst gespielt als wilde Buben ( Kinder )

Und von jenen Herrlichkeiten allen,
Die wir draußen in der Welt erbeutet,
will  uns keiner freun mehr und gefallen,
Wenn daheim die Kirchenglocke läutet.

Stille gehen wir die alten Wege
Durch das grüne Land der Kindertage
Und sie werden uns im Herzen rege
Fremd und groß wie eine schöne Sage.

Ach, und alles, was auf uns mag warten,
Wird den reinen glanz doch nicht mehr haben.
Wie vorzeiten, da wir noch als Knaben ( Kinder)
Falter fingen, jeden Tag im Garten. 

Ich sehe die Bilder des LIedes vor meinen  Augen ….

 

Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben,  wie die Meditation
( Rückseite des Buches ) und mein Kommentar — immer wieder zu erleben, wenn man im eigen  Garten wuselt und  wieder feststellt, wieviel Spass das macht .
Ein sehr schöner Beitrag auch der über den Eigensinn 🙂    hier nur der Link, wen es interssiert   

und mal wieder eine weitere Erkenntnis… 🙂  hatte ich vergessen..

 
In dem Zusammenhang habe ich heute einfach mal aus Spaß an der Freude ( nein , schon mit Anlass)  ein  kleines Mini -Menü  entworfen.

Suppe : Auf dem Teller :  Schwarz/ Weiß – in Form von Ying und Yang – bestehend aus “schwarzen Linsensuppe  und  Petersiienwurzeln pürriert vielleicht mit Kokosmilch erhellt  (ob das wohl schmeckt?)

Brot    : Sesam/ Mohnschnecke – siehe unten  – schon wieder abgewandelt…und dem überraschend auftauchenden Sohn hats geschmeckt

Hauptgang : Kleine Schnitzelchen ( in Hasenform) mit Jägersoße und Minikartoffelklößchen, Salat
Nachspeise : Quark  mit Früchten.. 

Zumindest die Schnecke habe ich mal ausprobiert, anders   -grinsende  Zucchini /Möhren  – Schneckenspirale mit Olivenpaste

    

Da hatte ich noch so einen Gedanken über bunte mit Helium-befüllte und vielleicht signierte Luftballons, die man
dann als  Erinnerung oder Freiheit der Gedanken und des Seins
an sich , als Symbol für den Glauben an die individuelle achtsame Lebensart in den Orbit  schicken könnte –
Möglicher Verkaufserlös käme einem guten Zweck zugute, z.B. der Kinderkrebshilfe.  Tja immer diese Wahnvorstellungen.

So sieht der Flyer aus : ..

Vorderseite                                                                                                   


             
Rosen sind ja bekanntlich ein Zeichen der Liebe.
Kissed by a Rose.. sang schon SEAL, aber was ist das  genau ?  

Liebe ist wie Kunst :  Freiwillig –   Freiheit,     kein Zwang,      kein Muss,      keine Strafe,     kein Druck !
“Liebe  ist”  –  sagte auch Nena !
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Demnächst mehr über …Feininger, Gelmeroda, die Kirche die Feininger gezeichnet hat  – siehe o.a. Titelbild.
Wie komme ich auf Vogtei, das Zentrum Deutschlands mitten in Thüringen?  Sollte ich da auch mal vorbeisausen?

Bauhaus ….und “Form follows function” –  Mondrian –   aus Wikipedia :
Piet Mondrian (eigentlich Pieter Cornelis Mondriaan; * 7. März 1872 in Amersfoort, Niederlande; † 1. Februar 1944 in New York City, New York)
war ein niederländischer Maler der klassischen Moderne.
Er gehörte mit seinem späteren Werk zu den Begründern der abstrakten Malerei.
   gesehen Art Karlsruhe – da fällt mir ein- ins Museum wollte ich ja auch noch….
hier ein wunderbarer Kurzfilm zu Mondrian   :

 

     Wasserfallhaus Frank LLyod Wright- Senkrechte- Waagerechte als Endpunkt der Abstraktion

Von der
Ziegenzucht….:-) …Ziegenkäse etc. aus Eichelborn  … kommt auch noch was, hoffe ich doch.

Nein, nein , leider kommt da gar nicht mehr viel. Ich war nämlich heute ( 25.08. ) extra nochmal im Dorf Eichelborn, um die Ziegen zu sehen.
Leider hatte der Betreib erst ab nachmittags auf. So bleibt es halt nur bei den Eindrücken vom Dorf … Bitteschön  –   die Streuobstwiese über dem Dorf , morgens nicht nur optisch
schön, sondern die Wiese mit ihren vielen Gräsern und Blüten duftete ganz frisch.
  die alte Dorfstraße    
und eine Schafzucht hat es hier offensichtlich auch.

      
    Sinnbild für die Freundschaft

  kleine fröhliche Arrangements im Dorf

f    und  wo  die Sonne scheint,
dürfen Sonnenblumen nicht fehlen.

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