farbe trifft form – Extraklasse 2017

farbe trifft form – Extraklasse 2017

So lautete der Titel einer Ausstellung im Neuen Schloss auf der Herreninsel im Chiemseevom 04.-06 August 2017.
Da musste man ja bei der Hitze auf die Insel schippern. 
Um die Mittagszeit war die Hitze schier unerträglich.
Bewegung war gar nicht nötig um ins Schwitzen zu geraten.
Da wusste sich der ein oder andere ganz geschickt
zu schützen – manche sogar im Familienverbund  :

Wie heißt es so schön, man trifft sich 3 mal im Leben.
Hier auf der Fähre, später beim Café und zum Schluss auch noch im Hotel – Zufälle gibts.

Weiter im Text :
Da ich mich leider nicht teilen konnte, habe ich an der Führung im Schloss zum Leben vonLudwig II teilgenommen.
Es war sehr interessant über den enormen künsterlischen
Schaffenswillen zu hören und die Eindrücke dazu so unmittelbar aufzunehmen.
Wäre mir nicht mal im Traum eingefallen, dass Ludwig einen versenkbaren Esstisch gehabt haben könnte, auf dem die Speisen aus dem Keller in den Salon hoch und wieder runtergekurwelt wurden.
Dumm nur, dass die ganze Prozedur  eine halbe Stunde gedauert hat.
Da war / wäre wohl alles Essen kalt gewesen.
Auch wenn Ludwig eine Vorliebe für den französischen Sonnenkönig Ludwig den XIV gehabt hat, ist er wohl nicht auf den Gedanken gekommen, feine kalte mediterane Küche hochkommen zu lassen :-).

Jedenfalls – Luxus pur – überall, bis auf die wenigen unfertigen Teile des Bau. 

Sei es drum !

Ach ja  – ich habe die Führung durch das Schloss mitgemacht und dadurch den Eröffnungsvortrag von Dr. Robert Kaltenbrunner zur oben genannten Ausstellung um 12:00 Uhr verpasst.

Herr Kaltenbrunner ist – Architekt, Stadtplaner und Leiter für Bau – Stadt – und Raumforschung , so stand es auf der Einladung.
Wen es interessiert – hier der Link zu seinem Arbeitsplatz –  www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Kontakt/institutsleitung.html

Was habe ich verpasst ?

Ich lasse hier erst mal Bilder für sich selber sprechen.
Kann sich jeder selber ein Bild machen…..
Die Künstlerinnen :Anna Maria Mackowitz, Beate Rusch und Waltraud Zaggl

   
   

  Ab hier die Skulpturen      von Wolfgang Lynen  und Johannes Gottwald                 

        

     


Diese Skulptur oben sieht eher aus wie ein Werk von David Pflugi aus Laufen, CH.

Dr. Kaltenbrunner findet für die Ausstellung folgende  Worte durch Zitat
von Max Liebermann zum Unterschied zwischen Kunstmäzen und Kunstkenner  :
” Wenn ick von Sie ein Bild kaufe, dann bin ick Mäzen,
wenn Sie ein Bild von mich kaufen,
dann sind sie ein  Kunstkenner”.    smile
Er verweist darauf, dass es sich um eine Verkaufsausstellung handelt und dabei um eine käufliche Wahrheit.
Diese Wahrheit gestaltet sich durch unsere Vorstellungen, sagt er.

KUNST  beginnt da , wo der Verstand aufhört.   

Mache sich jeder sein eigenes Bild.

Bei der Gelegenheit :

Ich bekomme bald , vielleicht – bei Gefallen – ein neues Bild eines befreundeten Künstlers.
Bei dem Bild wird es sich  um ein Mädchen handeln, das eine riesige Seifenblase aufbläst.   ( Hätten auch Luftballons sein können )

Ich hatte bei diesem Bild alleine vom Thema her Bedenken.

Seifenblasen… neigen ja dazu bzw. sind dazu bestimmt zu platzen.
Zwar kommen Drachen und jonglierte Bälle alle mal wieder runter, auf den Boden, aber sie sind wenigstens noch da! Während die Blase
…….puff…..weg ist,
wie ein Traum,  an den man sich nicht mehr richtig erinnern kann!

Die  Antwort des Künstlers dazu lautete, “dass die Seifenblase immer im Bild bliebe  und  nie …puff…weg wäre,
das strömt doch eine ungeheure Sicherheit aus,  in unsicheren Zeiten.
Die Wahrnehmung des eigenen  Ich wird gefiltert durch die Seifenblase und wenn diese platzen sollte,
was im Bild nicht vorkommt, bleibt das “Ich”  in seiner reinsten Form übrig”.
Nur weil du Dinge siehst, die kein anderer sieht, heisst das noch lange nicht, dass du falsch gesehen hast…:-).

So, das war das Wort zum Sonntag und es ist auch nicht immer einfach, noch dazu, wenn einer immer absichtlich so ein Mieseprim – Gesicht macht. 

Der Wetterbericht vom Chiemsee von heute hat mich dazu veranlasst zu glauben, meinen Standort nicht zu verändern.
Dieser regnerische kalte Tag bietet sich  gradezu an, zu lesen , faulenzen, zu schwimmen und  die Seele baumeln lassen. 

Abwandlung der Musik wie von Poppins  – finde ich ……zu den wunderbaren Seifenblasen bei Zirkus Roncalli  und jetzt,
hätte ich gerne was Süsses und Tee.
.

  
nicht gut für Seifenblasen… die Kakteensammlung aus Bad Säckingen,
auf dem Rückweg vom Chiemsee….. 

Da muss man hoffen, dass es keinen Schubser rein gibt.
Da braucht es Vertrauen in den anderen. Vertrauen ist keine Einbahnstraße.
2 liebe Menschen ( Christiane und Jürgen )  die ich zufällig  im Pavillion des Trompeter  Park’s   im Bad  Säckingen  getroffen habe, haben mir 
etwas von gesunder Ernährung erzählt,  als ich grade bei fettem  Stück Kuchen und einen supersüßen  Michkaffee Vanille saß. 

etwas  Ssüsses braucht der Mensch halt mal.

Das nachfolgende Bild stammt von einem Imbiss-Stand beim Liedermacher-Contest in Gstadt am Chiemsee, wurde hergestellt von 
” Mahl anders” gesunde Ernährung und war wirklich lecker.
Eben mal ….anders.

 

Ja gesunde Ernährung ist wichtig, oft – aber nicht immer. 

Ja , da muss man wahrlich mal drüber diskutieren.
Ich freue mich schon auf  :  Süsskartoffelpommes ! 

 

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