Energiebündel Albert Hammond

Das war wieder ein schöner Abend. Bei Temperaturen von
27 Grad mit offenem Verdeck  mit Freundin am frühen Abend nach Karlsruhe ins Konzerthaus  fahren, einen kleinen Umtrunk genießen und dann ab ins Konzert…..
zu Albert Hammond!
Was für ein Energiebündel dieser Mann  mit seinen, ab morgen 73 Jahren, ist.
Das Geburtstagsständchen hat er sich gleich vom Publikum abgeholt, aber wir haben es gerne gesungen !
Jedenfalls – der Mensch – 72 und 364 Tage alt-  rockte  das Konzerthaus total. Am Ende saß wohl keiner mehr im Sessel sondern gröhlte tanzend ,klatschend und schunkelnd aus voller Kehle – ” it never rains in southern California und andere ..

 
Was für eine Stimmung. Von Anfang an hat er sein Publikum mitgerissen.
Die Ohren haben von den Mundwinkeln über das ganze Konzert hin Besuch gehabt. Das Dauergrinsen – sprich Freude – hörte gar nicht mehr auf!
Anyway……. er hat es noch drauf- und sichtlich selber viel Spaß daran.
Es wurde darum gebeten, nur bei den ersten beiden Liedern Bildaufnahmen zu machen . Also gut, heute habe ich mein Handy ausprobiert… das Ergebnis – na ja – verbesserungswürdig … guckst du hier ….aber immerhin …

   
Albert und seine vier weiteren Bandmitglieder haben volle Kanne durchgehalten, von 20:00 Uhr  – 22:00 Uhr und Zugabe,  gab es auch noch.
Manche vorgetragenen Titel kannte ich gar nicht.
So kann ich gar nicht schreiben was das war… jedenfalls das hier habe ich behalten:
“I dont want to live without your love”
” Everything I want to do ”
” Down by the river” sein erstes Öko – Lied
” Don’t you love me anymore ”
” Little Arrows – von 1968 – Menschenskinder – als ich das Lied das erste mal  hörte – weiß ich noch  wo ich war :  im Auto wartend, dass der Einkauf der  Eltern endlich fertig war. Das Lied hat getröstet. Mehr noch – heute verstehe ich die Bedeutung nur zu gut.
Was gab es noch – was das Hirn noch behalten hat ….
” Freedom comes freedom goes ….”
” Give me a smile”
” Good old days”
” I don’t want to lose you
” I’m  a train ”

und natürlich
the  ” One moment in time”… das war klasse !
Am Ende vom Konzert sauste Albert Hammond  durch den Zuschauerraum und hat vielen seiner Fans die Hand gereicht, sich persönlich verabschiedet. 

Bei seiner ersten Tournee nach 40 Jahren Bühnenenthaltsamkeit in 2013   ( weitere Details ZeItung 2013 )  sang er vor nicht vollen Plätzen.
Der Reporter stellte sich die Frage, ob
es tatsächlich die einfache Freude an der Bühnenpräsenz sei, dass er am Ende sogar in Aussicht stellt, vielleicht nächstes Jahr wiederzukommen?  Es bliebe also dieses große Fragezeichen – wäre da nicht die Geschichte mit dem Krebs.

Albert Hammond nämlich erzählte mitten im Hit-Reigen, dass vor der Show ein Mann darum gebeten habe, ihm einmal die Hand geben zu dürfen, ein Mann mit Krebs im finalen Stadium, der noch einmal das Krankenhaus mit Sondererlaubnis für das Konzert verlassen hat. Der Sänger zeigt sich bewegt und sang dann „Good old Days“. Und da könnten alle Fragen verstummen, da könnte auch das betont persönliche Händeschütteln mit dem Publikum mehr sein als ein Star-Reflex, nämlich von einem Bedürfnis kunden, dass hier einer noch einmal das unmittelbare Wirken seines Schaffens an der Basis in solchen Stadthallen miterleben will.

Wer noch mehr über Albert Hammond erfahren will, muss sich diesen Bericht  in der 

Mail – online anschauen. Hier ist der Link dazu :

Leben von Albert Hammond   , er war überzeugt ,  jedes Lied findet sein Zuhause, für jeden Menschen bedeutet ein Lied etwas anderes. 

Auf dem Weg zum Auto konnte ich auch nicht umhin, das letzte Lied
“I don’t want to lose you”… in Parkhausakkustik rauszuschmettern- hat ja keiner gehört… außer Ursula… 🙂 um anschließend bei warmen 20,5 Grad wieder mit offenem Dach und viel frischer Luft und SWR 1 Radio- Musik Mittelaltermusik  zurückzufahren.
Ach,  war das schön…..und nächstes Konzert am Samstag ? 
Wenn es nicht schon ausgebucht ist…. zuhören ist ja nicht .. nerven..!
 

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