Wie komme ich jetzt wieder da drauf?
Achja , wegen der Wahl morgen in Frankreich.
Ja ja , die „französischen Revolutzer“ und Vorreiter .
Frankreich und seine Kanäle – wo man so schön Hausboot fahren kann.
Schnell mal aus Wikipedia kopiert :
Die Ursachen der Französischen Revolution lagen in der Krise des absolutistischen Staates.
Der König und die beiden privilegierten Stände, der Adel und die Geistlichkeit, waren nicht bereit,
ihre Privilegien und ihre politische Macht mit den nicht privilegierten Bürgern und Bauern,
dem dritten Stand, zu teilen.
So so – hört hört.
Jetzt ein Bild von Polen
Masuren und Wolfsschanze in Kętrzyn ( ehem. Rastenburg)
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„Mazurka“ ist ein historischer Roman von James A. Michener ( Ausgabe 1984 ) der
beeindruckt und das Verständnis für das schöne Land,
was von jeher als Spielball der Großmächte –
Großbritannien, Frankreich, Russland, ja und Deutschland war, hin und hergerissen wurde.
Der Roman spielt durch die Zeit, von den Kämpfen mit den Tataren
bis zum Kommunismus.
Dabei hat es nichts mit einem langweiligen Geschichtsbuch zu tun.
Die Geschichte Polens wird für zwei Familien, eine Reiche und eine Einfache über Generationen hinweg erzählt,
wobei Personen der Handlung wechseln , was der Spannung keinen Abbruch tut.Jede Etappe der europäischen und polnischen Geschichte wird behandelt, auch die vom Leben im KZ .
Polen wird auch zur Zeit des kalten Krieges dargestellt. Wie die Planwirtschaft das Leben der Bauern schwer gemacht hat und
wie der politische Umbruch vonstatten ging !Man hört dabei viel über die Geschichte Europas und dem ewigen Gezerre um Vormachstellung.
Dadurch kommt auch mehr Verständnis für die leicht schmollende, bisweilen europa- feindliche Art mancher Polen auf, da sie sich
immer noch nicht für „Voll“ genommen fühlen.Gerade aus dem Verständnis der Zerrissenheit im nationalstaatlichen Europa, in dem jeder gegen jeden agierte und damit
die hart kritisierte Linie von – Mr. Präsident Donald – unüberlegter Trump- und dem – Wir Zuerst – vor -oder nachäfft-
wäre es ein großes Zeichen, wenn Frankreich morgen keine „Antideutsche Merkel“ und „Anti -Immigraten“ Wahl treffen
keine „Lektion“ erteilen würde. Frankreich hat bisher schon so viel bewiesen und ist standhaft geblieben. Dieses mal ?
Wir haben doch über die Jahrzehnte so vieles gemeinsam geschafft. Wir sollten weitermachen! Einig auch mit den Briten.Wie sagte Albert Schweitzer ( schon wieder dieser Mensch ):
Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.Nur dadurch, dass eine neue Gesinnung zwischen den Staaten entsteht, kommen sie zur Verständigung und hören auf,
einer dem anderen Verderben zu bringen.Ach ja – und Hannover -Messe war ja auch noch
und Solidarität .. steht im Text 🙂
Genug gesagt – da bleibt nur noch der Satz : Schicksal nimm deinen Lauf !
Mazurka – Polen und Frankreich – bleibt da! Macron vorne!
